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Kuschkower überzeugen bei Löschangriff nass mit Bestzeit

Schiedsrichter und Gastgeber gratulieren den Kameraden der Kuschkower Feuerwehr zu ihrem Sieg im Löschangriff nass. Im zweiten Lauf gelang den Männern die Bestzeit des Tages von 28,03 Sekunden.
Schiedsrichter und Gastgeber gratulieren den Kameraden der Kuschkower Feuerwehr zu ihrem Sieg im Löschangriff nass. Im zweiten Lauf gelang den Männern die Bestzeit des Tages von 28,03 Sekunden. FOTO: Isabell Kockot
Groß Leuthen. Zu Pfingsten haben die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Märkische Heide ihren alljährlichen Gemeindeausscheid ausgetragen. Dem Feiertagstermin geschuldet waren in diesem Jahr aber nur zwölf Wehren der 17 Ortsteile vertreten. Isabell kockot

Die Groß Leuthener Feuerwehr hatte anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens als Ausrichter auf dem Sportplatz die Bahnen für die Disziplinen Löschangriff nass und trocken präpariert. Annett Lehmann, die Bürgermeisterin der Gemeinde, Ortsvorsteherin Christine Exler, Gemeindewehrführer Sven Burdack sowie Ortswehrführer André Reinhardt richteten zur Eröffnung das Wort an die Kameradinnen und Kameraden. Für alle standen ein unfallfreier und fairer Ablauf gleichermaßen im Vordergrund. "Denn schließlich muss am Dienstag wieder jeder von uns seiner geregelten Arbeit nachgehen", appellierte Kreisbrandmeister Ronald Judis an die Vernunft der ehrenamtlichen Teilnehmer. Hauptschiedsrichter Egon Schneider sorgte für Applaus, als er darauf hinwies, dass erstmals zwei Wertungsläufe im Löschangriff nass durchgeführt werden. "Die Wehrführer haben sich in einer Versammlung vorab deutlich dafür ausgesprochen", merkte Sven Burdack an. In anderen Gemeinden sowie auf Kreis- und Landesebene sei dieses Vorgehen längst gängige Praxis. "Das war bisher eine Frage des Schiedsrichteraufgebots", fügte der Kuschkower erklärend hinzu.

Diese willkommene Neuerung zahlte sich vor allem für die Kameraden der Kuschkower Wehr aus. Sie verbesserten sich im zweiten Lauf um gut eine Sekunde und holten sich damit verdient den Wanderpokal der Männer in der Königsdisziplin. Auch im Traditionswettkampf Löschangriff trocken war das Niveau sehr hoch. Das Schiedsrichterteam lobte die Beteiligung, die in der Märkischen Heide im Vergleich zu anderen Gemeinden am größten sei.

Trotz der technisch anspruchsvollen Abläufe steht diese Disziplin hier, im Gegensatz zu anderen Regionen Deutschlands, im Schatten des aufregenderen Löschangriff nass. Alle Mannschaften nahmen die Kritik der Wertungsrichter im Traditionswettkampf gut an und machten die Fehler im zweiten Durchgang wett. "Es gab keinerlei Beschwerden und Einsprüche", lobte Sven Burdack die genaue Arbeit der Schiedsrichter und das faire Miteinander der Wehren.

Der gelungene Wettbewerbstag endete für einige Kameradinnen und Kameraden traditionell mit einer eher unfreiwilligen Abkühlung im Planschbecken.