(kkz) Jetzt gibt es die Kunstaktion „Drastwa – Tracht“ auch zum Mitnehmen. In einem Katalog sind die Exponate aller Künstler und Fotos der verschiedenen Workshops zusammengefasst. Am Freitag bei der Finissage wurde der Katalog vorgestellt und damit gleichzeitig das Ende der Kunstaktion eingeläutet.

Noch bis zum 30. Juni können die Kunstwerke der Profis und der Workshopteilnehmer im Erdgeschoss des Museums Schloss Lübben angeschaut werden, erklärt Museumsleiterin Corinna Junker. Erstmals für Drastwa waren die seit zwei Jahren ungenutzten Räume des ehemaligen Restaurants wieder zugänglich. Der Förderverein es Museums und Geldgeber der Region sowie eine Förderung der Plattform kulturelle Bildung haben die Kunstaktion „Drastwa – Tracht“ überhaupt möglich gemacht.

Vom Ergebnis ist Ideengeberin Karen Ascher immer noch begeistert. „Unser Ziel war es, im Zusammenhang mit dem Deutschen Trachtenfest das Thema Tracht der Bevölkerung nahe zu bringen“, sagt sie. 21 Künstler ließen sich inspirieren. Die unterschiedlichen Arbeiten von der Glaskunst über Bilder, Zeichnungen bis hin zu Skulpturen und Kleidungsstücken entstanden. Vor allem aber boten die insgesamt 17 Workshops vielen Kindern, Erwachsenen und Senioren, die Möglichkeit sich mit den Themen Kunst und Tracht auseinanderzusetzen. Die Ideen kamen wiederum von den Künstlern. Gut gewählt war auch der Ort vor dem Schloss, wo die Kinder schon während der Workshops Lob von den Passanten erfuhren, so Ascher. Schön auch, dass die Nachbarin zustimmte, dass für die museumspädagogische Arbeit auch die Fläche hinter dem Schloss genutzt werden konnte.