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| 16:08 Uhr

Konzert
„Musik bei Kerzenschein“ in Straupitz

Zur Musik zum Kerzenschein mit Renate Borchert (links), Dörthe Haring und Arnd Netzel (hinten) waren die Straupitzer in die Schinkelkirche eingeladen. Foto: Jürgen Harnath
Zur Musik zum Kerzenschein mit Renate Borchert (links), Dörthe Haring und Arnd Netzel (hinten) waren die Straupitzer in die Schinkelkirche eingeladen. Foto: Jürgen Harnath FOTO: Jürgen Harnath
Straupitz. Zwei Künstler haben bei dem Konzert ihr Debüt in derSchinkelkirche gegeben.

Weihnachtliche Stimmung herrschte am ersten Weihnachtsfeiertag in der Straupitzer Schinkelkirche. Hatte doch die Kirchengemeinde des Spreewaldortes wie schon in den vergangenen Jahren am Montag zur traditionellen „Musik im Kerzenschein“ in das Gotteshaus eingeladen.

Im Schein von über 400 Kerzen gestalteten Dörthe Haring (Mezzosopran), Renate Borchert (Violine, Viola) und Arndt Netzel (Orgel) den Weihnachtsabend unter dem Motto: „Erquicktes Herz sei voller Freude“ musikalisch.

In dieser Besetzung war es für die Künstler eine Premiere. Während Dörthe Haring bereits seit neunzehn Jahren immer wieder mit Weihnachtskonzerten in der Straupitzer Kirche gastiert, war es für die beiden anderen Künstler das erste Mal. „Ich komme immer wieder gern nach Straupitz. Wegen der Herzlichkeit, mit der man hier empfangen wird, der schönen Atmosphäre und der Gewissheit, dass man für die vielen Leuten die zum Konzert kommen, ein kleines musikalisches Weihnachtsgeschenk bereit hält“, betonte Dörthe Haring.

Renate Borchert hatte bereits einige Male in der Schinkelkirche konzertiert, aber in anderer Besetzung – mit dem Schmöckwitzer Kammerorchester. Und das im Frühling bzw. Sommer. Ein Weihnachtskonzert war für sie Neuland. „Ich freue mich, dass Dörthe Haring mich zu diesem Traditionskonzert eingeladen hat und bin schon auf das Straupitzer Publikum gespannt“, sagte Renate Borchert.

Arndt Netzel war das erste Mal in Straupitz und kannte die Schinkelkirche gar nicht. „Ich bin beeindruckt von der Kulisse dieses Hauses und freue mich auf das Konzert“, sagte Arndt Netzel.

Und so konnten die zahlreichen Besucher in der Straupitzer Schinkelkirche im Schein der Kerzen einen wundervollen weihnachtlichen Konzertnachmittag erleben. Der musikalische Bogen spannte sich dabei von Werken Georg Philipp Telemanns, über Arien aus dem Weihnachtsoratorium Johann Sebastian Bachs, bis hin zu „Puer natus in Bethlehem“ von Josef Gabriel Rheinberger. Auch ein polnisches Weihnachtslied brachten die Künstler zu Gehör.

Der nächste musikalischer Höhepunkt in der Straupitzer Schinkelkirche wird das Silvesterkonzert mit dem Ausnahmemusiker Joachim Karl Schäfer, den Dresdner Bachsolisten und Professor Matthias Eisenberg sein. Es beginnt am 31. Dezember um 21 Uhr.