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| 11:40 Uhr

Dahme-Spreewald
Kriegsgräberfürsorge startetalljährliche Spendenaktion

Lübben. Dahme-Spreewald-Landrat und Lübbens Bürgermeister bitten am Mittwoch auf dem Markt um Unterstützung für die Sammelaktion des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Alljährlich findet im November landesweit die traditionelle Haus- und Straßensammlung des Volksbundes statt, bei der freiwillige Sammler um eine Spende für die Friedens- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes bitten. Wie immer rufen Landesregierung und der Landesverband  des Volksbundes auf und Vertreter der Landkreise, Städte, Ämter, Gemeinden und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen die Aktion. So wird Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge, zugleich Kreisvorsitzender des Volksbundes, mit Lübbens Bürgermeister, Lars Kolan, am Mittwoch, 15. November, ab 12.30 Uhr auf dem Marktplatz in Lübben Spenden sammeln.

Auch mit einer Sammlung in Königs Wusterhausen wird der Landrat gemeinsam mit Lutz Franzke, am 17. November, ab 11 Uhr auf dem Marktplatz in Königs Wusterhausen die Spendenaktion unterstützen, teilt Kreissprecherin Heidrun Schaaf mit.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kümmert sich um die Ermittlung von Schicksalen, den Bau und die Pflege von Kriegsgräberstätten, Umbettungen im In- und Ausland sowie um die vielschichtige Versöhnung zwischen den Völkern Europas. In seiner Obhut befinden sich heute 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten. Mehrere tausend ehrenamtliche und 566 hauptamtliche Mitarbeiter/innen erfüllen  die vielfältigen Aufgaben der Organisation.

Seit dem Jahr 2013 ist der Brandenburger Volksbund in der Bildungs- und Begegnungsstätte in Halbe tätig. Auf dem dortigen Waldfriedhof, Deutschlands größter Kriegsgräberstätte, ist es möglich, den jährlich tausenden Besuchern aller Generationen zu verdeutlichen, warum Freiheit und Frieden die kostbarsten Werte unserer heutigen Gesellschaft sind und bleiben müssen.

(red/SvD)