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Kreuzung ist jetzt gesperrt

Die Einmündung vom Bahnübergang Majoransheide zur Bahnhofstraße mit der großen Kreuzung ist seit dieser Woche gesperrt. Dort ist der nächste Schritt für die Sanierung gestartet. In Richtung Bahnhof wird gleichzeitig schon jetzt halbseitig nach den vorhandenen Leitungen geschaut, während in Richtung Schützenplatz derzeit die Gehwege errichtet werden.
Die Einmündung vom Bahnübergang Majoransheide zur Bahnhofstraße mit der großen Kreuzung ist seit dieser Woche gesperrt. Dort ist der nächste Schritt für die Sanierung gestartet. In Richtung Bahnhof wird gleichzeitig schon jetzt halbseitig nach den vorhandenen Leitungen geschaut, während in Richtung Schützenplatz derzeit die Gehwege errichtet werden. FOTO: Ingvil Schirling
Lübben. Seit Montag müssen Autofahrer in Lübben die "große Runde" drehen. Mit dem Beginn des nächsten Teils für die Sanierung der Bahnhofstraße ist die kurze Umleitung um die Baustelle Geschichte. Ingvil Schirling

Jetzt geht es nur noch über den Hainmühlenweg/Kastanienallee zur B115 oder über Hainmühlenweg/Majoransheide.

Der diese Woche in Arbeit genommene Teilabschnitt schließt aber die offene Lücke zwischen dem Bahnübergang Majoransheide und der Kreuzung zur Bahnhofstraße, die bisher frei war. Dort ist nun die Fahrbahn aufgenommen worden, damit die Medien neu verlegt werden können, informiert Dörthe Ziemer als Pressesprecherin der Stadtverwaltung.

Dass diese Aufgabe ziemlich komplex ist, voller Überraschungen und zum Teil weit entfernt von den Kartierungen und bisherigen Einträgen, hatten schon die Arbeiten am vorausgegangenen Bauabschnitt gezeigt. Dort gehen die Arbeiten unvermindert weiter. Es handelt sich um den Bereich zwischen Einmündung Schützenplatz und der Kreuzung zum Bahnübergang Majoransheide. Die Kanalarbeiten seien abgeschlossen, sagt die Verwaltung. Jetzt werden die Borde gesetzt und die Gehwege gebaut. Die Baumstandorte seien bereits vorbereitet. Der Gehwegbau geht ebenfalls in zwei Abschnitten vonstatten: Zunächst nutzen die Fußgänger noch die Seite der Straße zur Bahn hin. Ist der Fußweg auf städtischer Seite fertig, wird gewechselt und der gegenüberliegende Teil hergerichtet.

Die beiden Bauabschnitte sollen gemeinsam Anfang September freigegeben werden. Dann wird sich die Verkehrssituation in der Stadt voraussichtlich wieder entspannen. Die Sperrung der Bahnhofstraße als kurze Tangente zwischen dem Ortseingang von Freiwalde aus bis zur Richtung nach Luckau hat auch zur Folge, dass Autofahrer neben der Umleitung ganz oder teilweise den Weg durch die Stadt nehmen müssen. Zeitweise kommt es zum Rückstau entlang der Berliner Straße/Berliner Chaussee.

Unterdessen versucht die Stadt, den Umstand zu nutzen, dass der verbliebene dritte Bauabschnitt von der Kreuzung zum Bahnübergang Majoransheide bis zum Bahnhof jetzt fast nur noch von Anwohnern genutzt wird. "Deshalb haben wir beschlossen, dort jetzt schon halbseitig die Fahrbahn aufzunehmen", sagt Dörthe Ziemer. Hintergrund ist die erwähnte Unsicherheit zu den Leitungsverläufen in der Tiefe. Wenn die Baufirmen und Medienträger jetzt schon die Lage erkunden und sich dann absprechen können, wer wann was macht, soll Zeit gespart werden, um die Leitungen am Ende schneller aufnehmen und neu verlegen zu können. Vor Ort soll entschieden werden, was möglicherweise demnächst schon erledigt werden kann. Ohnehin verweist die Sprecherin auf die angestrebte siebenmonatige Bauzeit als ehrgeiziges Ziel.

Die Umleitungsstrecke für die Autofahrer entlang der Majoransheide oder durch Treppendorf ist zwischenzeitlich ertüchtigt worden. Grafiken dazu finden sich auf der Internetseite der Stadt www.luebben.de unter Aktuelles/Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße.

Ein großes Schild weist zudem weiter auf die Geschäfte hin, die durch die Bauarbeiten von ihrem gewohnten Kundenstrom abgeschnitten sind. Für den zweiten Bauabschnitt waren nach der Ausschreibung Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro veranschlagt.