Er soll noch bis zum Jahresende vom Kreistag verabschiedet werden. Im Rahmen des Etats für das kommende Jahr soll auch der Jugendförderplan 2006 beraten werden. Er sieht Ausgaben für die Jugendförderung in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro vor.
Mit der Richtlinie, die die Zuschüsse des Kreises zum Erhalt von gefährdeten Denkmäler regelt (die RUNDSCHAU berichtete), will der Kreis nicht nur öffentlichen, sondern auch privaten Denkmalbesitzern unter die Arme greifen, wenn sie in alte Objekte investieren.
Die Taxenordnung des Kreises sowie die Verordnung über Beförderungsentgelte sollen vom Kreisausschuss für den Kreistag beschlussfertig vorbereitet werden. In der Neufassung der Taxenordnung geht es insbesondere um eine Neuregelung beim Personentransport ab Flughafen Schönefeld. So müssen Passagiere künftig nicht mehr auf die Nummernschilder bei Taxen achten. Berliner Taxifahrer dürfen Fahrten ins Brandenburger Umland nicht mehr ablehnen. Die Taxifahrer des Kreises dürfen künftig auch im Radius von 30 Kilometern Ziele in Berlin anfahren.
Die Neuregelung der Leistungen im Rettungsdienst ist ein weiterer Tagesordnungspunkt. Derzeit gibt es noch eine Deckungslücke von 220 000 Euro bei den Personalkosten, die die Krankenkassen nicht übernehmen wollen.
Mit dem neuen künftigen Haushaltswesen befasst sich der Kreisausschuss gleich in mehreren Tagesordnungspunkten. Der Dahme-Spreewald-Kreis hat im Land eine Pilotfunktion bei der neuen Form des Haushaltes übernommen. So sollen nach diesem Haushaltsmodell Leistungen des Kreises als Produkte abgerechnet werden. Damit werde der Haushalt ähnlich wie in Wirtschaftsunternehmen organisiert, heißt es dazu. Das Verfahren nennt sich Doppik (doppelte Buchführung). (km)