| 16:01 Uhr

Kreis übt Katastrophenbewältigung

Lübben. Beim Spreewerk Lübben hat durch Explosion von Sprengstoff ein Waldbrand gedroht. So lautete die Aufgabenstellung für die Stabsrahmenübung der unteren Katastrophenschutzbehörde des Landkreises am Wochenende. red/SvD

Es ging darum, Abläufe im Katastrophenschutzstab und dessen Koordinierungsgruppe sowie das Zusammenspiel mit der Einsatzleitung der Feuerwehr zu proben und zu festigen, so Kreissprecherin Heidrun Schaaf. 30 Mitarbeiter im Verwaltungsgebäude Reutergasse in Lübben sowie acht weitere Kameraden in der Einsatzleitung vor Ort spielten verschiedene Szenen durch. So wurde beispielsweise geübt, angemessene Entscheidungen zu treffen, um für eine Gruppe von Personen, die sich im Waldbrandgebiet aufhält und telefonisch nicht erreichbar ist, eine Gefährdung so weit wie möglich auszuschließen. Neben den Fachberatern des Spreewerkes wirkten außerdem Vertreter der Stadt Lübben sowie der Polizei an der Übung mit.

Das Spreewerk gehört zu den Störfallbetrieben. Laut brandenburgischem Brand- und Katastrophenschutzgesetz ist im Abstand von höchstens drei Jahren regelmäßig eine Katastrophenschutzübung durchzuführen.