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Kreis-CDU gedenkt Stasi-Opfern

Verbanden Kreisparteitag mit Gedenken: Carsten Saß, Susanne Scheiner, Daniel Roger, Jana Schimke, Björn Lakenmacher (v. l.)
Verbanden Kreisparteitag mit Gedenken: Carsten Saß, Susanne Scheiner, Daniel Roger, Jana Schimke, Björn Lakenmacher (v. l.) FOTO: privat
Lübben/Massow. Die Christdemokraten von Dahme-Spreewald haben am Donnerstag ihre Vertreter für die im März stattfindende Aufstellung der Bundestagskandidaten der CDU Brandenburg gewählt. Bewusst habe die Partei als Veranstaltungsort das Spreewald Inn Hotel in Massow ausgesucht, hieß es. red/be

Im November vergangenen Jahres war in Massow ein Gedenkstein zu Ehren des berüchtigten Stasi-Wachregimentes "Felix Dzierzynsky" aufgestellt worden, was zu scharfen Protesten geführt hatte. Am Donnerstag gedachten die Christdemokraten mit einer Schweigeminute den Opfern von Gewalt und Verfolgung durch die DDR-Diktatur. Landtagsabgeordneter Björn Lakenmacher sagte: "Wer einen Gedenkstein für ein Stasi-Wachregiment errichtet, verletzt die Würde der Opfer, die zumeist bis heute unter den schlimmen Folgen leiden. Ein Stasi-Wachregiment, das für besondere Brutalität bei der Unterdrückung missliebiger Personen steht, gehört nicht glorifiziert." CDU Kreisvorsitzender Carsten Saß dankte dem General Manager der Leonardo-Hotel-Gruppe, Daniel Roger, für die Entfernung des Steins.

Die CDU-Bundestagskandidatin Jana Schimke ging in ihrer Rede auf die bevorstehende Wahl ein. Die guten Umfragewerte der Partei, sagte sie, seien Ausdruck des Vertrauens, das die Bürger in die CDU haben.