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| 02:59 Uhr

Kreative Lebensfreude im Fuchsbau

Eng wurde es zur Ausstellungseröffnung im "Fuchsbau" in Lübben. "Lebensfreude" heißt die Gemeinschaftsausstellung von vier Künstlern, die bis 9. Juni zu sehen ist.
Eng wurde es zur Ausstellungseröffnung im "Fuchsbau" in Lübben. "Lebensfreude" heißt die Gemeinschaftsausstellung von vier Künstlern, die bis 9. Juni zu sehen ist. FOTO: A. Staindl/asd1
Lübben. Wie viel Lebensfreude die Malerei schenken kann, das zeigt die gleichnamige Ausstellung in der Galerie "Fuchsbau". Vier Freizeitkünstler stellen dort erstmalig ihre Arbeiten aus und beeindrucken mit ihrer Kreativität. Andreas Staindl / asd1

Gehofft hatten es die Hobbykünstler, doch diese Resonanz hat sie überrascht: Rund 100 Besucher sind zur Ausstellungseröffnung in den "Fuchsbau" gekommen. Monika Fuchs betreibt die Galerie in der Virchowstraße 1 in Lübben und hat auch schon selbst dort ausgestellt. Nun gibt es zum ersten Mal eine gemeinsame Ausstellung mit Arbeiten von Gottfried Mucha (Randberlin), Hannelore Petersilie (Neu Lübbenau), Malgorzata Miethner (Lübben) und Dietrich Janke (Schlepzig).

Und Lebensfreude verspürte Malgorzata Miethner auch während der Eröffnung. "Es ist einfach schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Werke interessieren, miteinander ins Gespräch kommen und eine schöne Zeit haben." Die Verwaltungsfachangestellte, die die Malerinnengruppe "Art of Neuhaus" im Lübbener Neuhaus in Steinkirchen leitet, hatte die Idee für die Gemeinschaftsausstellung. "Ich finde es wichtig und richtig, Werke auch öffentlich zu zeigen."

Ein wenig Überzeugungsarbeit musste sie allerdings schon leisten. "Ich hatte eigentlich nicht vor, meine Bilder auszustellen", sagt Dietrich Janke. Ein klein wenig Unsicherheit sei dabei, ob die Exponate anderen Leuten gefallen könnten. Der Schlepziger ist Architekt, beschäftigt sich intensiv mit der Malerei erst jetzt im Ruhestand. Auch Hannelore Petersilie hat erst nach Ende ihrer Berufstätigkeit als Lehrerin begonnen, Bilder in der Aquarelltechnik zu gestalten. Wie Janke und Mucha - ein Mediziner - feiert auch sie ihre Ausstellungspremiere. "Seid nicht so streng mit ihnen", bat Malgorzata Miethner die Gäste. "Auch wenn die Werke noch nicht perfekt sind, wurden sie doch mit Liebe gemacht." Sie dankte den Galeristen für die Möglichkeit, in ihren Räumen ausstellen zu dürfen.

Hannes Fuchs machte während der Laudatio Lust auf die Ausstellung: "Künstler aus vier verschiedenen Berufen, das sind auch vier unterschiedliche Handschriften. Es ist spannend zu spekulieren, welches Exponat von wem ist. Und wenn man dann den Namen liest und überrascht ist, stellt sich ein ganz toller Effekt ein."

Die Ausstellung im "Fuchsbau" ist bis zum 9. Juni zu sehen. Geöffnet ist die Galerie jeweils samstags und sonntags von 14.30 Uhr bis 18 Uhr. Weitere Infos unter Telefon 0151 64811616.