Erstmals hat die Aquamediale diesen Sommer nicht in Lübben stattgefunden. Im Fontane-Jahr gastierte das Kunstfestival in Straupitz und machte Rahmenprogramm-Ausflüge unter anderem ins Schlepziger Bauernmuseum. Die Entscheidung, die Spreewaldstadt zu verlassen, war mutig und richtig.

Die Oberspreewälder bereiteten der modernen Kunst einen überwiegend warmherzigen und toleranten Empfang – ohne jeden Zweifel daran, dass sie nicht gefallen muss, um zu wirken. Vom Engagement des Kornspeichers über den ehrenamtlichen Bürgermeister und die Amtsverwaltung bis zum helfenden Einwohner war das Willkommen stimmig. Der Oberspreewald-Ort erwies sich als würdiger Gastgeber und darf stolz darauf sein, mit der lebendigen Kulisse des Schlossparks, Hafens und Speichers in den Dialog mit den Arbeiten gegangen zu sein.

„Spreeland trifft...“ war der Titel der 13. Aquamediale. Es ging dabei auch um gute Gastgeberschaft und den Umgang mit Fremden, konkret eben auch der modernen Kunst. Dieser Aufgabe war das kleine Straupitz nicht nur gewachsen, sondern mit seiner breiten Unterstützung ein Vorbild.