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| 13:49 Uhr

Besondere Stationen geplant
Klinik nimmt 35 angehende Pflegekräfte unter Vertrag

 An der Lübbener Spreewaldklinikum und dem Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen sollen künftig jeweils pflegeintensive Stationen etabliert werden. Dort sollen Pflegefachkräfte mehr Zeit für den individuellen Bedarf beispielsweise von Demenzkranken haben.
An der Lübbener Spreewaldklinikum und dem Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen sollen künftig jeweils pflegeintensive Stationen etabliert werden. Dort sollen Pflegefachkräfte mehr Zeit für den individuellen Bedarf beispielsweise von Demenzkranken haben. FOTO: LR / Ingvil Schirling
Lübben/Königs Wusterhausen. Personalengpässe sollen behoben werden. Weiterhin sollen pflegeintensive Stationen für besonderen Bedarf geschaffen werden.

„Wenn alle ihre Prüfungen bestehen, sind mit gleich 35 examinierten Pflegefachkräften manche personellen Engpässe behoben“, schätzt Geschäftsführer Michael Kabiersch ein. Damit von Seiten des Klinikums Dahme-Spreewald nichts schiefgeht, hat Pflegedirektor Kay Hilbiber den Absolventen, die in diesem Jahr ihr Staatexamen in der Gesundheits- und Krankenpflege ablegen werden, bereits ihre Arbeitsverträge überreicht. Damit soll der Nachwuchs ans Haus gebunden werden.

„Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff“, bemerkt Kay Hilbiber. Beiden sei wichtig, dass die Auszubildenden mit einer garantierten Übernahme weniger Zukunftsängste haben und ebenso, dass sie sich beruflich entfalten können, was in vertrauter Umgebung leichter fällt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Klinkums Dahme-Spreewald hervor.

Zusätzlich ist geplant, je eine Station in Lübben und Königs Wusterhausen als pflegeintensive Station zu etablieren. Diese werden mehr Personal erhalten, sodass die Pflegefachkräfte mehr Zeit für den individuellen Bedarf ihrer Patienten haben und eine spürbare Entlastung erfahren“, ergänzt der Geschäftsführer. Zu Patienten, die intensiver Pflege bedürfen, gehören immer häufiger Demenzkranke. „Pflegeintensive Stationen sind auf die Besonderheiten vorbereitet“, sagt Kay Hilbiber.

(red/is)