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| 12:45 Uhr

Straupitz
Klangakrobaten in der Straupitzer Schinkelkirche

Das Blechbläserensemble „Classic Brass“ war am Pfingstsamstag in der Schinkelkirche in Straupitz zu Gast. Die Besucher waren begeistert.
Das Blechbläserensemble „Classic Brass“ war am Pfingstsamstag in der Schinkelkirche in Straupitz zu Gast. Die Besucher waren begeistert. FOTO: Andreas Staindl
Straupitz. Blechbläserensemble hat nach dem Pfingstkonzert für minutenlangen Beifall gesorgt.

Das war doch mal ein Beifall: Minutenlang applaudierte das Publikum. Einige Besucher standen sogar auf und klatschten rhythmisch mit. „Classic Brass“ ist seinem Ruf als eines der besten Blechbläserensembles Europas gerecht geworden.

Am Pfingstsamstag gastierten die Klangakrobaten in der Schinkelkirche in Straupitz. Die fünf Musiker hatten schon mit den ersten Tönen ein Feuer der Begeisterung entfacht. Christoph Hanke muss es geahnt haben. Der Pfarrer schlug schon zu Beginn den Bogen von der Entsendung des Heiligen Geists an Pfingsten hin zur Begeisterung über die Musik von „Classic Brass“.Geist habe auch etwas mit Begeisterung zu tun.

Die fünf Blechbläser haben das am Samstag bestätigt. Drei von ihnen-Zoltan Nagy (Trompete), Szabolcs Horvath (Posaune) und Balint Keresztesi (Tuba)-stammen aus Ungarn, Christian Fath (Horn) und Jürgen Gröblehner (Trompete) sind aus Deutschland. Gröblehner ist die gute Seele des Ensembles, hat es 2009 gegründet. Er organisiert die Konzerte - etwa 750 gab es inzwischen - kümmert sich um das Programm, plant die Auftritte, trifft Ansprachen. Der Musiker und Manager moderiert die Veranstaltungen. Und das mit einem guten Schuss Humor, unterhaltsam und dennoch informativ. „Viva la Musica“ heißt das Programm in der Schinkelkirche. Mit „Rondeau“ von Jean Joseph Mouret sind die fünf Musiker in das Programm eingestiegen. Werke aus verschiedenen Epochen waren zu hören. Musik von Händel, Bach und Dvorak erklang ebenso wie von Rossini, Vivaldi und Hamlisch beispielsweise.

Die Filmmusik „Gabriellas Song“ von Stefan Dan Nilsson war einer der emotionalen Höhepunkte des Konzerts. Auch das Beatles-Medley gehörte dazu. Die Bläser hatten die originalen Versionen von John Lennon und Paul McCartney leicht verändert und Lieder der beiden Beatles im Swing-Stil präsentiert. Das Publikum war begeistert.

Schon zuvor gab es „Bravo“-Rufe für das exzellente Spiel der Klangakrobaten. Zum zweiten Mal gastierte „Classic Brass“ jetzt in der gut besuchten Schinkelkirche im Oberspreewald. „Danke für die Blasmusik der besonderen Art“, sagte Christoph Hanke zum Schluss.

(asd)