ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:43 Uhr

Kita "Waldhaus” nimmt Gestalt an

Im Lübbener Bauausschuss ist die aktuelle Planung für die Kita "Waldhaus" vorgestellt worden.
Im Lübbener Bauausschuss ist die aktuelle Planung für die Kita "Waldhaus" vorgestellt worden. FOTO: ho
Lübben. Über den aktuellen Stand der Planung für den Ersatzneubau Kita "Waldhaus" im Lübbener Ortsteil Treppendorf hat Uwe Wittig vom Planungsbüro Mayerwittig aus Cottbus den Bausschuss informiert. Der Architekt erläuterte die Auswahl der zunächst vorgelegten Varianten und die Entscheidung für eine Straßen begleitende Lösung, die nun weitergeführt wird. Ingrid Hoberg / ho

Im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten Beschlüsse zum Standort gefasst. "Mit dem Büro und den Nutzern ist daran weiter gearbeitet worden", sagte Bauamtsleiter Frank Neumann. "Fördermittel wurden beantragt." Es habe jedoch in der ersten Runde keine Bewilligung gegeben, sodass nun im März erneut der Antrag für das Programm Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) gestellt werden soll. Der Bauamtsleiter rechnet im Mai mit dem Bescheid. Sollte Lübben für dieses Vorhaben wieder keinen Zuschlag bekommen, müsste über andere Finanzierungsmöglichkeiten entschieden werden. Gegenwärtig sind Kosten von rund 2,25 Millionen Euro geplant.

Grundlage für die weitere Planung ist die Festlegung auf ein energieeffizientes Gebäude, in dem es einen Puffer für einen Mehrbedarf gibt. Aktuell ist die Betreuung von 60 Kindern vorgesehen. Der Hauptzugang zur Kita wird im Norden liegen. Darüber hinaus sind ein Personaleingang und ein Eingang zum westlichen Gebäudeflügel vorgesehen. Der dort im Erdgeschoss befindliche Bewegungsraum für Kinder von null bis sechs Jahren soll dann auch separat von der Dorfgemeinschaft genutzt werden können. Dass diese Doppelnutzung gewünscht ist, war schon im Oktober 2016 besprochen worden. Diskussionspunkt im Bauausschuss waren die drei Eingänge, die zwar für die gewünschte flexiblere Nutzung notwendig sind, aber auch einen erhöhten Sicherheits- und Kontrollaufwand bedeuten. Diese Doppelnutzung befürwortete Jens Richter (CDU/Grüne). "Wenn in vielleicht 25 Jahren eine andere Nutzung des Gebäudes erforderlich ist, dann sind wir darauf vorbereitet", sagte er.

Im ersten Obergeschoss gibt es eine ähnliche Konfiguration der Gruppenräume wie unten vorgesehen. Im westlichen Flügel werden sich beispielsweise eine Kinderküche und ein Raum zum Experimentieren befinden. Ein Aufzug wird eingebaut, sodass der barrierefreie Zugang ermöglicht wird. Große Fenster sollen dafür sorgen, dass die Solarwirkung genutzt wird. Der Architekt stellte das Außenbild des Hauses vor, das ein bedeutendes Gebäude in der dörflichen Struktur darstellt. Mit großen Fenstern im Süden und kleineren an den anderen Seiten soll die Fassade spielerisch gestaltet werden. Die energetische Planung wird noch vom Klimaschutzbeauftragten der Stadt betrachtet werden.

Auch an der Außengestaltung ist weiter gearbeitet worden. "Um die Einfahrtsituation zu verbessern, ist ein Parkplatz in Richtung Feuerwehr vorgesehen", erläuterte Uwe Wittig. Es werde Haltestellen für den Hol- und Bringeverkehr geben. Auch Stellplätze für Fahrräder und Kinderwagen sind vorgesehen.