ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:59 Uhr

Erntedank
Kirchenkreis Niederlausitz ruft zum Danken auf

Am Freitagvormittag gaben Superintendent Thomas Köhler und Pfarrerin Dörte Wernick (r.) in Lübben den Auftakt für die kirchenkreisweite Herbstaktion rund um das Danken. „Ich bin ein Dank mal“ steht auf dem Banner, das am Kirchturm befestigt wurde. Die Vorschulkinder der Kita „Paul-Gerhardt“ waren mit ihren Betreuerinnen auch dabei.
Am Freitagvormittag gaben Superintendent Thomas Köhler und Pfarrerin Dörte Wernick (r.) in Lübben den Auftakt für die kirchenkreisweite Herbstaktion rund um das Danken. „Ich bin ein Dank mal“ steht auf dem Banner, das am Kirchturm befestigt wurde. Die Vorschulkinder der Kita „Paul-Gerhardt“ waren mit ihren Betreuerinnen auch dabei. FOTO: Evangelischer Kirchenkreis / Franziska Dorn
Lübben. Dank-mal-Aktion ist in Lübben gestartet. Weitere Banner folgen auch in Lübbenau, Calau, Duben und Finsterwalde.

Ein Banner mit der Aufschrift „Ich bin ein Dank-mal.“ hängt seit Freitagvormittag in Lübben am Kirchturm. Der Kirchenkreis Niederlausitz ruft zum Dankesagen auf und jeder kann mitmachen.

„Hast du heute schon Danke gesagt für all die schönen Sachen?“, singen Vera, Nikita, Helena, Leon, Liam und die anderen im Chor auf dem Lübbener Marktplatz. Im Hintergrund sieht man, wie die Feuerwehrleute mittels Hebebühne ein blau-weißes Banner am Kirchturm befestigen. Die Vorschulkinder der evangelischen Kita „Paul Gerhardt“ in Lübben geben mit ihrem fröhlichen Lied den Auftakt für die Herbstkampagne des evangelischen Kirchenkreises. Im Mittelpunkt steht das Danken. Der Satz „Ich bin ein Dank-mal“, in großen Lettern auf dem Banner zu lesen, weist auf Kirchen als Orte des Dankens hin. Zugleich steckt in dem Wortspiel die Aufforderung, Danke zu sagen.

„Wir Christen sagen, der Dank ist das Ja zum Leben und damit zu Gott. Wer nicht dankbar lebt, kann auch nicht fröhlich leben“, sagte Superintendent Thomas Köhler. Dazu gehöre auch der alltägliche Dank an die Mitmenschen. Manchmal komme der etwas zu kurz. „Wenn ich darüber nachdenke, wofür ich danken kann, dann ändere ich meine Perspektive in eine gute Richtung. Ich sehe nicht, was andere haben und was mir fehlt, sondern sehe, was ich alles habe“, ergänzt Pfarrerin Dörte Wernick.

In den kommenden Wochen soll es weitere Banner geben. An den Kirchen in Schönwalde, Lübbenau, Calau, Riedebeck, Duben, Finsterwalde, Sonnewalde und Schilda will man zum Dankesagen ermuntern. „Auf unserer Internetseite dank-mal.de findet man Wissenswertes rund um das Danken. Dort sowie in den sozialen Netzwerken des Kirchenkreises Niederlausitz gibt es außerdem die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Es gibt viele Gründe, einfach mal Danke zu sagen, auch außer der Reihe. Wer möchte, kann mit einem Danke-Schnappschuss, einem Statement oder einen anderen persönlichen Beitrag dabei sein. Wir freuen uns auf die Einsendungen“, sagt die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis, Franziska Dorn.

Ein weiterer Bestandteil der Kampagne werde ein geistlicher Impuls von Superintendent Thomas Köhler sein, der kurz vor dem Erntedankfest am 7. Oktober in Form eines Briefes jedes evangelische Kirchenmitglied erreichen werde.

Einen Anfang hat am vergangenen Freitagmorgen Werner Kuhtz von der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde gemacht. Er dankte der Stadt Lübben und den Feuerwehrleuten Tino Roschner, Nico Päper sowie Uwe Rädisch für ihren Einsatz am Lübbener Kirchturm.

(red/pos)