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| 17:19 Uhr

Kinderfest in Pretschen macht das Dutzend voll
Ein Paradies für Kinder

Spiel, Spaß und Spannung: Der Gutshof in Pretschen wurde zum Paradies für Kinder. Das 12. Kinderfest der Gemeinde Märkische Heide hat am Sonntag erneut hunderte Familien in den idyllischen Ortsteil gelockt.
Spiel, Spaß und Spannung: Der Gutshof in Pretschen wurde zum Paradies für Kinder. Das 12. Kinderfest der Gemeinde Märkische Heide hat am Sonntag erneut hunderte Familien in den idyllischen Ortsteil gelockt. FOTO: Andreas Staindl
Pretschen. Pretschens Kinderfest hat sich einen Ruf erarbeitet und lockt mittlerweile sogar Familien aus Berlin an. Von Andreas Staindl

So stellen sich Kinder vermutlich das Paradies vor: Spiel, Bastel- und Unterhaltungsmöglichkeiten so weit das Auge reicht. nochmal Spiel und Spaß, spannend, unterhaltsam, auch bildend. Das Kinderfest der Gemeinde Märkische Heide begeistert den Nachwuchs und deren Eltern sowie Großeltern mit einer Vielzahl an Attraktionen und Angeboten.

Am Sonntag fand die 12. Auflage statt. Pretschen war erneut Gastgeber. Der Ortsteil der Gemeinde Märkische Heide besticht nicht nur mit seiner Idylle, sondern überzeugt auch mit seinen zahlreichen engagierten Machern, die das Kinderfest zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen. Das war schon in der Vergangenheit so, und so war es auch diesmal wieder. „Pretschen ist der ideale Ort für unser Kinderfest“, sagt die Bürgermeisterin Annett Lehmann (parteilos). „Was hier jedes Jahr aufs Neue auf die Beine gestellt wird, ist aller Ehren wert.“

Die Gemeinde selbst nimmt für das Fest ordentlich Geld in die Hand. „Es lohnt sich“, sagt die Verwaltungschefin. „Man braucht ja nur mal in die vielen glücklichen Kinderaugen zu schauen.“ Hunderte Mädchen und Jungen haben die zahlreichen Angebote genutzt. Der Gutshof im Ort wurde zur Feiermeile für den Nachwuchs. Attraktionen so weit das Auge reicht. Rein in die riesigen Wasserbälle und losgerollt. Rauf auf die Kindereisenbahn. Auf dem Weg zu wissenschaftlichen Kinder-Experimenten schnell das fiktive Feuer gelöscht, über den Barfußpfad gelaufen und in der Teddy-Werkstatt vorbeigehaut. Der Kinderseilgarten bot Herausforderungen in luftiger Höhe. Die Matsch-und Spielinsel lud zum Buddeln und Matschen im Sand ein. Auch die längste aufblasbare Hindernisbahn Deutschlands stand in Pretschen.

Und überall war ordentlich Betrieb. Langeweile gab es für die Akteure an den einzelnen Ständen nie. Törtchen verzieren gefällig? Na klar. Der Nachwuchs ließ sich dafür ebenso wenig bitten wie für alle anderen Angebote. „Ich will zuerst zum Bogenschießen“, erklärte der kleine Tom seiner Mutter mit Nachdruck, und hatte schon wenig später einen Bogen in der Hand. Auch Seifenblasen machen ist offenbar sehr beliebt – zumal die am Sonntag auch noch richtig groß waren.

Anstehen war Standard an den Ständen, auch beim Schminken. Lena stand geduldig in der Schlange, bis auch sie ein lustig-buntes Gesicht hatte. Das Kinderfest bot Aktivitäten für jeden Anspruch. Wer experimentieren wollte, konnte auch das. Holz schnitzen war ebenfalls möglich. Wer dem ganzen Trubel mal entfliehen wollte, konnte sich zur Märchenstunde ins Heu zurückziehen.

Mit einem Familiengottesdienst am späten Vormittag stimmten sich Besucher und Akteure auf das Fest ein. Das Motto: „Was hat ein Feuerwehrschlauch eigentlich mit Jesus zu tun?“ Offiziell eröffnet wurde die Veranstaltung dann eine Stunde später; Kinder hatten Luftballons steigen lassen. Schon wenig später pilgerten hunderte Gäste über das Festgelände.

Mittagsschlaf ist derweil für viele Knirpse ausgefallen. Auch Familie Pietsch hatte sich noch vor dem Mittagessen auf den Weg gemacht. „Wir hatten schon so viel Gutes von dem Fest gehört und wollten unbedingt mal dabei sein“, sagt Sabine Pietsch, die mit Mann und Nachwuchs aus Berlin in die Märkische Heide gekommen war. „Unsere Kinder sind begeistert, und wir sind es auch.“ Dass das Kinderfest auch Gäste aus anderen Regionen lockt, war an den verschiedenen Autokennzeichen zu erkennen. Ein Paradies für Kinder gibt es halt nicht überall.