Die Zeit sei genutzt worden, um sich weiter zu informieren. Nach Fristverlängerung soll am 27. November entschieden werden.

Die Folgen für Kahnfährleute, Jäger, Fischer und die touristische Nutzung seien noch gar nicht absehbar, so Buschick weiter. Sorgen macht auch ihm die Verkehrssicherungspflicht, sagt er, ohne jedoch einer Entscheidung der Gemeindevertreter vorgreifen zu wollen.

Schlepzig hat indessen als betroffene Gemeinde der Kernzonenerweiterung zugestimmt - und nicht, wie zunächst berichtet, abgelehnt. Wie Bürgermeister Werner Hämmerling informiert, habe es trotz des einstimmigen Beschlusses skeptische Stimmen gegeben. Am Ende habe man sich darauf geeinigt, zuzustimmen - aber zu vermerken, dass bei einer Kernzonenerweiterung auf die wirtschaftliche und touristische Nutzung sowie auf die Verkehrssicherungspflicht geachtet werden müsse.

Das Thema sorgt derzeit im Spreewald für Zündstoff. Kürzlich hatten Kahnfährleute, Jäger und Fischer in Alt Zauche ihre Sorgen geäußert, dass die Kernzonenerweiterung einer touristischen Nutzung des Spreewaldes zuwider laufen könnte.