(red/pos) „Auch in diesem Jahr haben die Narren am 11.11. die Regentschaft über unseren schönen Spreewaldort übernommen. 28,5 Narren stürmten pünktlich um 11.11 Uhr das Amtsgebäude“, berichtet Manuel Pape, 2. Vorsitzender des Fastnachtsvereins Straupitz. Nach kurzem aber energischem Wortgefecht habe André Urspruch den Schlüssel an den Präsidenten Kai Orbanz übergeben. Wenn es darum gehe, politische Entscheidungen zu treffen, wollen sich die Karnevalisten besonders auf junge Familien konzentrieren: „So werden wir dafür sorgen, dass zukünftig nicht jeder, der ein Grundstück in Straupitz sucht, nach Laasow oder Butzen ziehen muss. Dort gibt es nämlich keinen Karneval! Helau!“, stellt Manuel Pape klar. Der Bürgermeister schlug indes vor, dass die Narren „die Amtsgeschäfte auch gleich bis zur Neuwahl der Gemeindevertretung“ behalten könnten. Präsident Kai Orbanz fragte gleich nach, aus

welchen Töpfen Fördermittel beantragt werden können. Im Anschluss lud der Bürgermeister ins Café Genuss ein. Dort wurde auch darüber gefachsimpelt, warum die Schatzschatulle des Dorfes erneut leer ist.