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| 19:15 Uhr

LR vor Ort
Käffchen? Lübbener RUNDSCHAU lädt ein

 Am 10. Mai lädt die LR nicht nur in ihre Redaktionsräume ein, sondern auch zu einer Gesprächsrunde am Lübbener Marktplatz.
Am 10. Mai lädt die LR nicht nur in ihre Redaktionsräume ein, sondern auch zu einer Gesprächsrunde am Lübbener Marktplatz. FOTO: LR / Ingvil Schirling
Lübben. Am 10. Mai können Sie in Lübben Journalisten bei der Arbeit für die Lausitzer Rundschau über die Schulter schauen und mit ihnen über Ihre Heimatzeitung sprechen. In der Sache geht es um den Landkreis Dahme-Spreewald und seine Wachstumsschmerzen. Von Ingvil Schirling

Wie kommt ein Text in die Zeitung? Was ist der Unterschied zwischen einer Anzeige und einem Artikel? Warum wählten Katrin Kunipatz, Lübbener Lokalredakteurin, oder Oliver Haustein-Teßmer, Chefredakteur der Lausitzer Rundschau, den Beruf des Journalisten? Antworten auf diese und andere Fragen können Gäste der LR zwischen 10 und 13 Uhr am Freitag, 10. Mai, bekommen. Dann verbindet die Tageszeitung ihr Format „LR vor Ort“ mit einem Tag der offenen Tür.

Während dieser drei Stunden sind Leser und Interessierte herzlich in die Redaktionsräume an der Hauptstraße 28 eingeladen. Dort wird Lokalredakteurin Katrin Kunipatz zeigen, wie die Ausgabe für den kommenden Tag vorbereitet wird. Ihr Computer ist einer von vielen, an denen die aktuelle Tageszeitung entsteht. Doch auf ihrem Schreibtisch liegen auch Block, Stifte und Kamera. Telefon und Handy sowie eines der wichtigsten Recherchemittel eines Journalisten – das Telefonbuch, ob in print oder digital – sind in Reichweite. Wie und wozu Termine gemacht werden, wie Geschichten in die Zeitung kommen, was ein Blattmacher im Unterschied zum Reporter leistet und vieles mehr könnte zur Sprache kommen – und natürlich gibt es offene Ohren für Fragen und Themenanregungen der Gäste.

Eines der Ziele der LR ist es, nah an den Menschen in der Region und an ihren Lesern zu sein – und das will die Lokalredaktion am 10. Mai zeigen, indem sie mit einem zweiten Angebot direkt zu einem der wichtigsten Treffpunkte in der Stadt Lübben geht: dem Marktplatz. Der 10. Mai ist ein Freitag, somit ist Markt, und daher wird – passendes Wetter vorausgesetzt – der Vormittag nicht nur zum Wocheneinkauf genutzt. Markttage sind immer gute Gelegenheiten, sich mal wieder zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen.

Mit einem kurzen Abstecher ins La Casa direkt am Marktplatz lässt sich daraus an dem Tag noch mehr machen. Denn La-Casa-Chef Andreas Biedenweg stellt freundlicherweise den erhöhten Teil seiner Räume für eine Informations- und Diskussionsrunde zur Verfügung. Zwischen 10.30 und 12 Uhr gibt es ein Käffchen à la Carte und interessanten Stoff zum Zuhören und Mitdiskutieren.

Landrat Stephan Loge (SPD) sieht sich seit einiger Zeit mit der Situation konfrontiert, dass Dahme-Spreewald entgegen der Schrumpfungstendenzen in berlinfernen Regionen rasant wächst. Das bringt Herausforderungen mit sich: Bezahlbarer Wohnraum sowie die Infrastruktur­aspekte von Straße und Schiene zwischen Cottbus und der Hauptstadt sind Themen, die den Chef der Kreisverwaltung umtreiben. Im Interview mit einer LR-Mitarbeiterin und in Diskussion mit LR-Chefredakteur Oliver Haustein-Teßmer sowie auf Basis der Nachfragen der Gäste wird es um diese Felder künftiger Weichenstellung für die Region gehen.

Wie sie journalistisch aufbereitet werden können – vielleicht auch anders als bisher gewohnt – kann ebenfalls zur Sprache kommen. Themenanregungen sind herzlich willkommen, und Fragen – auch kritische – wollen Oliver Haustein-Teßmer und die LR-Mitarbeiterinnen gerne beantworten.

Mit im Gepäck hat die LR an diesem Tag einen Mitarbeiter, der Fragen rund ums Abonnement beantwortet. Auch er wird auf dem Marktplatz in La-Casa-Nähe zu finden sein. Er gibt Auskunft, wenn es um Fragen von Online- oder Print-Abos geht, um die Umstellung – oder, wenn jemand spontan ein Probeabo erwerben möchte.

 Der Landkreis Dahme-Spreewald etabliert sich als Zuzugsregion, nicht nur im berlinnahen Norden, sondern auch in den  Regionen des südlichen Kreises, die gut erreichbar sind. Viele Menschen pendeln – doch bei Wohnraum und Verkehr  stößt die Infrastruktur an ihre Grenzen.
Der Landkreis Dahme-Spreewald etabliert sich als Zuzugsregion, nicht nur im berlinnahen Norden, sondern auch in den  Regionen des südlichen Kreises, die gut erreichbar sind. Viele Menschen pendeln – doch bei Wohnraum und Verkehr  stößt die Infrastruktur an ihre Grenzen. FOTO: LR / Katrin Kunipatz