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| 17:30 Uhr

Königs Wusterhausen/Lübben
Jury hat Sportlerwahl getroffen

Die Jury der Sportlerehrung 2018 des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich kürzlich in Königs Wusterhausen getroffen: V.li.: Oliver Schwandt (MAZ), Frank Sandow (Landkreis), Daniel Gensigk (Kreissportjugend), Uwe Kretschmar (Vorstand Kreissportbund) und Steffen Reddig (Sport in KW). Zur Jury gehören auch Brigitte Manig (Landkreis) und ein Mitarbeiter der LAUSITZER RUNDSCHAU.
Die Jury der Sportlerehrung 2018 des Landkreises Dahme-Spreewald hat sich kürzlich in Königs Wusterhausen getroffen: V.li.: Oliver Schwandt (MAZ), Frank Sandow (Landkreis), Daniel Gensigk (Kreissportjugend), Uwe Kretschmar (Vorstand Kreissportbund) und Steffen Reddig (Sport in KW). Zur Jury gehören auch Brigitte Manig (Landkreis) und ein Mitarbeiter der LAUSITZER RUNDSCHAU. FOTO: Andreas Staindl / LR
Königs Wusterhausen/Lübben. Viele Bewerber aus dem Raum Lübben und Luckau mit dabei. Auszeichnung am 12. April.

Die Sieger und Platzierten der Sportlerehrung 2018 des Landkreises Dahme-Spreewald stehen fest. Eine Jury hat die Entscheidungen getroffen. Ihr gehören Vertreter des Kreissportbunds und von Fachverbänden, der Verwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald sowie der regionalen Presse an. Auch die LAUSITZER RUNDSCHAU hat mitentschieden.

16 Vereine haben Kandidatinnen und Kandidaten gemeldet. „Das sind mehr als in den vergangenen Jahren“, sagt Daniel Gensigk von der Kreissportjugend des Kreissportbunds. Der Süden ist ebenso wie der Norden des Landkreises vertreten. Geehrt werden nicht nur Sportlerinnen und Sportler sowie Mannschaften, sondern auch Funktionäre.

„Es gibt viele erfolgreiche Sportler in unserem Landkreis“, sagt Daniel Gensigk. „Wir wollen aber auch die Leute ehren, die Sporttreiben und Erfolge erst möglich machen. Das sind nicht nur die Trainer, sondern auch die guten Seelen in den Vereinen, die oft bescheiden und zuverlässig im Hintergrund agieren.“

Die meisten Vorschläge gab es in der Kategorie „Funktionär“. Zehn Frauen und Männer wurden von ihren Vereinen genannt. Vier von ihnen kommen aus dem Süden des Kreises. Günter Bremer (Goyatz/Lieberose-Oberspreewald) engagiert sich als Abteilungsleiter und Trainer im Tischtennis. Katja Lansky trainiert Kegler im SC Einheit Luckau, organisiert Klassenmeisterschaften und betreut Senioren sowie Behinderte. Babett Kolbe ist Vereins- und Landestrainerin im Kunstradsport, zudem Fachwart im Brandenburgischen Radsportverband. Die Lübbenerin ist im SV Grün/Weiß Märkisch Buchholz aktiv. Ihre Schützlinge gehören national zur Spitzenklasse.

Die SG Hertha Niewitz (Unterspreewald) hat Peter Studier vorgeschlagen. Er ist stellvertretender Vorsitzender und seit vielen Jahren ehrenamtlich im Fußball aktiv.

Sechs Sportlerinnen stehen auf der Kandidatenliste, drei von ihnen kommen aus dem Süden. Die Sportschützin Svenja Graßmann (Lübben) wurde Kreis- und Landesmeisterin 2017, trainiert zudem im Landesstützpunkt. Vanessa Wilde ist erfolgreiche Keglerin des SC Einheit Luckau. Sie wurde Deutsche Meisterin und Landesmeisterin 2017, zudem in die Nationalmannschaft berufen. Lucy Zug aus Neu Lübbenau (Unterspreewald) ist Ostdeutsche Meisterin und Landesmeisterin im Kunstradsport.

Bei den Männern stehen sieben Kandidaten auf der Liste. Der Süden des Landkreises ist durch die beiden Motocross-Fahrer Maximilian Spies (Deutscher Vizemeister) und Moritz Firl (Landesmeister) vom MSC Fürstlich Drehna (Stadt Luckau) vertreten.

Bei den Mannschaften gehören die Keglerinnen der weiblichen Jugend B des Kreisfachverbands Dahme-Spreewald zu den fünf Nominierten. Vier Mädchen des SC Einheit Luckau haben den Dahme-Spreewaldkreis erfolgreich vertreten. Sie wurden im vergangenen Jahr Deutscher Meister sowie Landesmeister. Die Kunstradsportler Richard Kolbe (Lübben) und seine Partnerin Charlott Alexander von Grün/Weiß Märkisch Buchholz sind Landesmeister, Ostdeutsche Meister und Fünfte der Deutschen Meisterschaft 2017 im Zweier.

Seit einigen Jahren werden auch die sportlichsten Schulen des Kreises bei der Sportlerehrung ausgezeichnet. Die Sieger der weiterführenden Schulen, der Grundschulen und der Förderschulen stehen fest. Sie haben sich erfolgreichen an den Bundeswettbewerben „Jugend trainiert für Olympia“ in verschiedenen Sportarten beteiligt.

80 Prozent der Schulen im Landkreis waren dabei. „Das ist eine hohe Beteiligung und für uns entscheidender als Siege und Platzierungen“, sagt Frank Sandow von der Verwaltung des Landkreises Dahme-Spreewald.

Die Sportlerehrung findet am 12. April dieses Jahrs in Königs Wusterhausen statt. Vorerst heißt es für die Genannten: Geduld. Die Entscheidung der Jury bleibt bis dahin unter Verschluss.