Da die HIV-Neuinifizierungsrate erstmals wieder angestiegen sei, solle die Präventionsarbeit fortgesetzt werden, um einer schlimmeren Entwicklung vorzubeugen, so der Kreisvorsitzende Benjamin Kaiser. "Zur Koordinierung von präventiven Maßnahmen gehört, dass der Landkreis Dahme-Spreewald die Aids-Beratungsstellen in Königs Wusterhausen und Lübben erhält und so die Zusammenarbeit, gerade mit freien Trägern fortsetzt." In den Beratungsstellen würden neben einer telefonischen AIDS- Beratung auch anonyme Beratungen und kostenlose HIV-Tests durchgeführt. Dieser Aufgabe dürfe sich der Landkreis Dahme-Spreewald bei allen finanziellen Nöten nicht entziehen, hieß es. (red)