Die Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren im Amt Lieberose/Oberspreewald hatten sich aus diesem Anlass vorgenommen, ihr persönliches Umfeld etwas „aufzumöbeln“ .
Jugendliche in Straupitz beispielsweise pflanzten Bäume. Die Jugendfeuerwehr Jessern säuberte den Strand am Schwielochsee. Die Mädchen und Jungen aus Jamlitz brachten das Gelände rund um das Feuerwehr-Gerätehaus wieder in Schuss.
In Jamlitz wurde zudem nach einer gemeinsamen Mittagsmahlzeit die Arbeit am Rodelberg fortgesetzt. Unter der Leitung von Ortsjugendfeuerwehrwart Marcel Ringk brachten die 15 Jugendlichen, tatkräftig unterstützt von einigen älteren Kameraden, die Bahn wieder auf Vordermann und in einen sicheren Rodelzustand. Hier kann der Winter kommen.
„Wir machen solche oder ähnliche Sachen schon seit vielen Jahren. Wenn es die Kinder direkt betrifft, kommen erstaunlich viele zur gemeinsamen Arbeit zusammen“ , sagte ein zufriedener Marcel Ringk. Dabei sind seine Schützlinge auch bei der feuerwehrtechnischen Ausbildung und anderen Angeboten wie Fußballturnieren sehr aktiv. Bei vergangenen Wettkämpfen brachten sie es auf beachtliche Ergebnisse, so Ringk.
"Als Amtsjugendwartin bin ich besonders stolz, dass wirklich alle unsere Jugendfeuerwehren teilgenommen haben", sagte Petra Dahlitz. Sie stattete zusammen mit Kreisjugendwart Christian Liebe den Jugendlichen einen Besuch ab und überzeugten sich davon, was geleistet wurde.
"Umweltgerechtes Handeln und Umweltschutz werden in der globalisierten Welt immer wichtiger. Des Weiteren möchten wir, dass unser Landkreis stetig schöner und wohnlicher wird. Eine saubere Umwelt interessiert alle", benannte Christian Liebe den Hintergrund der Aktion. "Deshalb wollten wir einen Impuls geben, das Umweltbewusstsein der Kinder weiter fördern."
Auch die Jugendwehren des Amtes Unterspreewald beteiligten sich am kreisweiten Umwelttag. In Niewitz wurden Nistkästen gebaut, in Schönwalde das Gebiet um den Badesee aufgeräumt, in Rietzneuendorf-Staakow der Wald gesäubert. (jgk/km)