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| 01:01 Uhr

Jugendhilfeausschuss billigt 32-Stellen-Programm

Dahme-Spreewald.. In der konstituierenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch im großen Beratungsraum des Landratsamtes am Lübbener Beethovenweg wurde der Vorsitz vergeben. Einmütig entschieden sich die Ausschussmitglieder für Olaf Schulze (CDU).

Wie schon im Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur soll Dieter Freihoff auch in diesem Ausschuss Stellvertreter sein.
Neben der obligatorischen Einstimmung der Ausschussmitglieder auf einen Haushalt der Ängste und Nöte hatte Landrat Martin Wille als Einladender für diesen Ausschuss auch das 32-Stellen-Programm für Jugendarbeit zur Beratung auf die Tagesordnung gesetzt. Hier hatte (die RUNDSCHAU berichtete) der Kreistag sich dafür ausgesprochen, trotz schlechter Haushaltslage 2004 Jahr das Programm fortzusetzen. Zwei Bedingungen allerdings sind daran geknüpft. Zum einen muss das Land wieder die Mittel zur Verfügung stellen, zum anderen muss der Kreis zu einem ausgeglichenen Haushalt kommen. Der Einsatz der 32 sozialpädagogischen Fachkräfte in der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit ist eine freiwillige Leistung. Ohne ausgeglichenen Etat jedoch dürften nur Pflichtaufgaben erfüllt werden. Das hatte Kämmerer Manfred Hunger immer wieder deutlich gemacht.

Einige Änderungen
Alle in diesem Jahr vergebenen Stellen wurden von den Trägern auch für 2004 wieder beantragt. Allerdings gibt es einige Änderungen. So war in diesem Jahr die Stadt Lübben noch Träger der Einrichtung „die insel“ . Mit der Übernahme durch die Caritas sollen die zwei damit verbundenen Stellen von der Stadt auf die Caritas übertragen werden. Sie wird auch die Stelle des Streetworkers sicherstellen.
In Königs Wusterhausen - das ist die zweite Änderung - hat der Jugendclub „Oase“ von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) aus betriebswirtschaftlichen Gründen geschlossen. Die frei werdende Stelle soll nun auf den Jugendclub Fontane in Königs Wusterhausen übertragen werden. Auch die Streetworkerstelle (Arbeit mit gewaltbereiten rechtsorientierten Jugendlichen) für Königs Wusterhausen gibt die Awo ab. Sie wird vom Kreissportbund Dahme-Spreewald übernommen. Der allerdings wird den Sozialarbeiter als Koordinator der Kreissportjugend einsetzen.
Weitere Einsatzorte im Rahmen der mobilen Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in Jugendclubs sind das Amt Lieberose/Oberspreewald (mobile Jugendarbeit im ehemaligen Amt Oberspreewald), die Gemeinde Heideblick (mobile Jugendarbeit) mit Anbindung des Jugendclubs Luckau, das Amt Golßener Land (mobile Jugendarbeit) mit Anbindung des Jugendclubs Golßen, das Kinder- und Jugendfreizeitzentrum Luckau und der Jugendclub Lieberose.

Förderschule erhält neue Kraft
In der Schulsozialarbeit werden Sozialarbeiter aus diesem Landesprogramm an der Gesamtschule Groß Leuthen sowie an der Gesamtschule/Förderschule Luckau eingesetzt.
Ausgeschrieben hat die Verwaltung des Jugendamtes die Stelle für die Schulsozialarbeit an der Allgemeinen Förderschule Lübben. Dort hatte, weil nicht klar war, ob die Stelle fortgeführt werden konnte, der bisherigen Sozialarbeiterin gekündigt werden müssen. Alle Bemühungen der Schulleiterin Viola Sklomeit, wegen der umfassenden Aufgaben an ihrer Schule für eine Sozialarbeiterin die Stelle zu halten, hatten nicht zum Erfolg geführt.