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Infektionskrankheit – steht die Kette?

Ein Testablauf wurde den Gästen gezeigt.
Ein Testablauf wurde den Gästen gezeigt. FOTO: LDS/Schaaf
Schönefeld. Großes Interesse herrschte kürzlich während der Sommerakademie des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin, wie die internationalen Gesundheitsvorschriften am künftigen Flughafen Berlin Brandenburg umgesetzt werden. "Dafür wurde ein Szenario vorbereit", erklärt Kreissprecherin Heidrun Schaaf. red/bt

Im Mittelpunkt stand die Frage: Was passiert, wenn am Flughafen ein Patient mit einer hochgefährlichen Infektionskrankheit landet?

Die 22 Teilnehmer aus sechs südosteuropäischen Ländern informierte sich dazu umfassend. Das Gesundheitsamt des Landkreises stellte zusammen mit dem Notfallmanagement der Flughafengesellschaft, dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes und der Crew des Infektionstransportwagens der Johanniter Unfallhilfe die geplanten Abläufe und die Infrastruktur für einen solchen Notfall vor.

Ute Rexroth vom Robert-Koch-Institut betont die Wichtigkeit von funktionierenden Netzwerken, um bei Ereignissen von internationaler Tragweite schnell und unkompliziert zusammenarbeiten zu können.