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| 15:33 Uhr

Guhlen
In Guhlen wird möglicherweise Erdgas abgefackelt

Guhlen. Die CEP (Central European Petroleum GmbH) beginnt am Montag mit „routinemäßigen Überprüfungs- und Instandhaltungsarbeiten“ am Bohrplatz Guhlen 1a. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die Arbeiten acht bis neun Tage andauern.

In dieser Zeit könne es vereinzelt zu einer kontrollierten Verbrennung von geringen Mengen Erdgas über eine Fackel kommen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für den Winter plant die CEP das Abteufen von zwei Erweiterungsbohrungen vom Standort Guhlen aus, konkretisiert das Unternehmen die nächsten Planungen. Zur Vorbereitung werde die im Jahr 2016  niedergebrachte Bohrung Guhlen 1a zusätzlich gesichert, in dem zunächst am Bohrlochkopf die Druckverhältnisse überprüft werden. Hierbei könne es vereinzelt notwendig werden, geringe Mengen Erdgas kontrolliert über zwei temporär installierte Fackeln zu verbrennen. Das soll werktags zwischen 7 und 19 Uhr geschehen.

Anschließend werde eine so genannte „beschwerte Dickspülung“ – ein Gemisch aus Wasser, Salz und Gesteinsmehl – in die existierende Bohrung Guhlen 1a eingebracht und die Bohrung somit drucklos gemacht und zusätzlich gesichert. Um den obertägigen Abschluss der Bohrung (Bohrlochkopf) werde ein speziell angefertigter Schutz-Käfig angebracht, um die Ventile zu schützen, heißt es weiter. Alle anfallenden Abfälle sollen getrennt in Containern gesammelt und durch zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe verwertet werden.

„Da es sich bei der existierenden Bohrung Guhlen 1a um eine Sauergasbohrung handelt, gelten spezielle Gasschutzmaßnahmen“, erklärt eine CEP-Sprecherin. Das bedeute, dass alle Mitarbeiter Schutzausrüstung tragen und zusätzliche Gasmess- und warntechnik in Betrieb sei. Für Anwohner und Spaziergänger rund um den Bohrplatz gehe davon keine Gefahr aus.

Zu den Vorbereitungen gehörten die Installation eines Stromnetzanschlusses, der Aufbau von Bürocontainern sowie technische Inspektionen. Die jetzt laufenden Arbeiten seien dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg in Cottbus angezeigt.

(red/is)