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In der Gartengasse sind alle Generationen willkommen

Lübben. Auf dem Gelände des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Lübben in der Gartengasse wird ein "Garten der Generationen" entstehen. Darüber informierte Geschäftsführerin Helga Meier den Bildungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung. I. Hoberg

Im Zuge der Bauarbeiten für die neue Seniorenwohnanlage soll der Aktivplatz entstehen. Es werde auf diesem Areal Beschäftigungsangebote und Ruheoasen geben. "Wir nehmen Bezug auf die Bedürfnisse der Bewohner", erklärte sie und verwies darauf, dass der Garten auch von allen Lübbenern genutzt werden kann.

Und das gelte generell für die Angebote des Mehrgenerationenhauses, das im März vor 25 Jahren in Lübben eröffnet wurde. "Als Erstes war der Seniorenklub von der Volkssolidarität übernommen worden", sagte Helga Meier. Inzwischen treffen sich alle Generationen in der Gartengasse. "Es ist ein Haus des Ehrenamts, das interessierten Bürgern offen steht", so die Geschäftsführerin. Da gibt es sportliche Angebote für Senioren und zur Rehabilitation nach schweren Erkrankungen wie für geistig behinderte Menschen. Rheumakranke treffen sich zum Tanz mit Erika, andere gehen in die Rückenschule. Es gibt einen Stammtisch für Pflegeeltern, einen Kochzirkel, es wird gemeinsam gesungen, Rommé gespielt und getöpfert. Diese Angebote unterstütze der ASB mit eigenem Fachpersonal, doch die finanzielle Ausstattung reiche nicht, betonte Helga Meier. Nach ihren Angaben stellt der Landkreis Dahme-Spreewald 40 000 Euro im Jahr zur Verfügung für Personal- und Sachkosten. Es bleibe ein Defizit von rund 16 000 Euro. "Wir möchten gern die Stadt bei der Finanzierung mit ins Boot holen, denn die Angebote des Mehrgenerationenhauses werden von vielen Lübbenern genutzt", sagte sie und gab die Anfrage zur finanziellen Beteiligung der Kommune an den Betriebskosten den Abgeordneten mit auf den Weg.