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Hunderte Kürbisse in allen Variationen

Kürbisse waren die Stars des Kürbis- und Oktoberfests an der Frankfurter Straße in Lübben.
Kürbisse waren die Stars des Kürbis- und Oktoberfests an der Frankfurter Straße in Lübben. FOTO: A. Staindl/asd1
Lübben. Das Kürbis- und Oktoberfest hat zahlreiche Besucher am verlängerten Wochenende auf das Gelände von Thomas Klaus an der Frankfurter Straße in Lübben gelockt. Er hatte ein attraktives Programm zusammengestellt. A. Staindl/asd1

Kürbisse waren die Stars. Hunderte wurden den Gästen präsentiert. "So viele verschiedene Kürbisse habe ich noch nie gesehen", sagt die Randberlinerin Bianca Loose. "Einer sieht ja schöner aus als der andere. Ich würde am liebsten alle mitnehmen." Dann müsste sie mit einem Laster vorfahren.

Florian klettert auf einen der Riesenkürbisse. Als er oben sitzt, reichen seine Beine nicht bis zum Boden. Oma gibt dem Jungen noch eine kurze Anweisung, dann fotografiert sie. "Das wird ein tolles Foto", sagt sie.

Kürbisse sind während des Fests das beliebteste Fotomotiv. Ein junges Paar stellt sich vor den mit Kürbissen beladenen Leiterwagen, fotografiert sich selbst. Immer mehr Besucher wandeln zwischen den Kürbissen - und staunen. Es gibt die riesigen Kürbisse, hinter denen sich Kinder mühelos verstecken können. Und es gibt Zierkürbisse in allen möglichen Variationen. Einige sehen aus wie Gänse, haben einen ähnlich langen, gebogenen Hals. Erstaunlich, was es so alles gibt.

Kürbisse lassen sich nicht nur zu leckeren Speisen verarbeiten, sondern auch wunderbar bearbeiten. Kürbisschnitzen war angesagt. Rohlinge in allen Größen gab es reichlich. Also ran mit dem Messer und der Fantasie freien Lauf gelassen. Zahlreiche Kunstwerke entstanden. Die schönsten wurden prämiert.

Andreas Bergener und seine Schlossbergmusikanten spielten zum Frühschoppen auf. Das Festzelt war da noch nicht voll, jedoch schon gut gefüllt. Immer mehr Gäste pilgerten auf das Gelände. "Wir sind auf dem Weg nach Frankfurt, haben die Kürbisse von der Straße aus gesehen und spontan angehalten", erzählt Manfred Lieske. "Dass hier auch noch Blasmusik geboten wird, umso besser." Musikalische Unterhaltung gab es an allen drei Tagen des Fests - eine Gelegenheit zum Tanzen. Zudem lockten ein Trödelmarkt und eine kleine Schau landwirtschaftlicher Fahrzeuge. Vor allem der Nachwuchs nutzte die Chance, in einen der ausgestellten Traktoren zu klettern.