| 15:46 Uhr

Straßenbau
Houwalddamm-Inseln könnten zusammen mit Kupka gebaut werden

Lübben. Straßenbauprojekte an der B87 werden möglicherweise zusammengelegt.

Gerüchten über Bauarbeiten an der Lübbener B87 ist Stadtverordneter Thomas Kaiser (Wir von Hier) nachgegangen. Es heiße, dass die Bauarbeiten an den Querungshilfen am Houwalddamm um ein Jahr verschoben werden sollen, um sie dann gleich gemeinsam mit der Kupka und der Bogenbrücke als ein Großprojekt in Angriff zu nehmen. Ob das stimme?, fragte er in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend.

Es sei ja immer schwierig, „über ungelegte Eier zu reden“, schickte Bürgermeister Lars Kolan (SPD) seiner Antwort warnend voraus. Der Fall liege so: Man habe mit dem Landesbetrieb Straßenwesen und anderen zusammengesessen. Der Bau der Querungshilfe werde rund zwei Jahre dauern, anschließend würde der Ausbau der Bundesstraße ab der Kupka bis zum Dreilindenweg folgen, mitsamt der Bogenbrücke. Das würde voraussichtlich weitere zwei Jahre in Anspruch nehmen. „Macht es Sinn, diese Vorhaben zusammenzuführen und in der Summe drei Jahre Bauzeit zu haben?“, gab Kolan die Kernüberlegung wieder. „Viel kürzer wird man es nicht eindampfen können.“

Nun prüfe der Landesbetrieb, „inwieweit man die Baumaßnahmen miteinander verschränken kann“, gab Kolan den aktuellen Stand aus seiner Sicht wieder. Ob es am Ende so kommt, ist demnach noch völlig offen. Die Stadtverwaltung gehe daher weiter vom bisherigen Stand aus — nämlich dass die Querungshilfen am Houwalddamm ab 2018 gebaut werden. Dem Ziel, die Bauzeit zu verkürzen, werde sich die Stadt aber nicht verschließen.

Kaiser begrüßte das. „Ein Jahr weniger Stau kann ja nur gut sein.“