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| 02:40 Uhr

Handballer mit der Gurke als Markenzeichen

Handball und Lübben gehören fest zusammen. Mit dem "Gurken-Cup" feierte der HC Spreewald am Wochenende seinen zehnten Geburtstag.
Handball und Lübben gehören fest zusammen. Mit dem "Gurken-Cup" feierte der HC Spreewald am Wochenende seinen zehnten Geburtstag. FOTO: asd1
Lübben. Die Handballer des HC Spreewald sind nicht nur sportlich erfolgreich weit über die Grenzen der Lagunenlandschaft hinaus, sie sind auch Repräsentanten des Spreewalds. "Durch das Auftreten unserer Mannschaften bei Gastspielen in anderen Regionen haben wir viel Sympathie gewonnen", sagt Dieter Zwieb. asd1

"Die Gurke ist unser Markenzeichen."

Der Trainer der ersten Männermannschaft führt das gewachsene Ansehen auf die offene und respektvolle Art der jungen Spieler zurück: "Es gab einen Imagewandel." Vor zehn Jahren wurde der HC Spreewald gegründet. Damals standen die sportlichen Ziele im Vordergrund. "Wir wollten in der Ostsee-Spree-Liga mitspielen, der vierthöchsten Liga in Deutschland. Das ist uns auch gelungen. Doch der finanzielle Aufwand war für den sportlichen Erfolg zu hoch." Der HC Spreewald hatte erfahrene Spieler eingekauft, auch aus dem Ausland. Das war einmal: Die aktuelle erste Männermannschaft besteht überwiegend aus jungen Spielern der Region. "Die Zuschauer honorieren das", erzählt Dieter Zwieb. Man sei auf dem richtigen Weg.

Der Imagewandel begann vor etwa zehn Jahren. Handballer und Cheerleader der TSG Lübben 65 wurden in den HC Spreewald integriert. Auch die Handballer des BSV Luckau kamen dazu. Die Fusion beider Vereine wurde im Juli 2008 vollzogen. Damit konnten Kräfte gebündelt werden. Der Wunsch aus Lübben, dass sich auch die Handballer der TSG Lübbenau anschließen, wurde nicht erfüllt. Die stärksten Spieler aus der Nachbarstadt sind aber doch nach Lübben gewechselt, sagt Dieter Zwieb. Auch Trainer aus Lübbenau und Luckau kamen. Seit ein paar Jahren führen Zwieb und Mirko Wolschke die erste Männermannschaft. Die beiden Trainer setzen auf den eigenen Nachwuchs: "Wir haben engagierte Trainer im Nachwuchsbereich, die hervorragende Arbeit leisten und auf die wir uns verlassen können. Das Konzept, die besten Handballer und Trainer der Region in einem Verein zu bündeln, ist richtig." Ein neuer, verjüngter Vorstand soll den erfolgreichen Weg fortsetzen.