(cgz) Am Sonntag starteten die beiden Spreewald-Mannschaften vom HC Spreewald und der TSG Lübbenau gleich im direkten Duell in die neue Brandenburg-Liga-Saison. Nach der bitteren Heimniederlage in der Vorsaison sowie dem unnötigen Punktverlust in Lübbenau war die „Gurkentruppe“ aus Lübben auf Wiedergutmachung aus. Der erwartete heiße Kampf um die ersten Saisonpunkte entwickelte sich dann jedoch zu einem munteren Schlagabtausch mit klaren Vorteilen für den HCS. Am Ende stand ein klarer 34:26 (20:15)-Erfolg.

Die personelle und spielerische Umstrukturierung der Gäste, gepaart mit dem Abgang von Nicola Kuhlmey und dem verletzten Fehlen von Shooter Dustin Trenkmann, trugen dazu bei, dass das Lübbenauer Angriffsspiel auf wenige, erfahrene Schultern verteilt werden musste. Mit Justin Suhl als Spielgestalter und den beiden Aktivposten Thomas Werban und Henrik Wanschaffe hatte die HC-Hintermannschaft mmer wieder Probleme. Nichtsdestotrotz zeigte Lübben eine geschlossene Leistung in Angriff und Abwehr.

Bis zum 5:5 (8.) war es ein Spiel auf Augenhöhe. Durch ein zunehmend verbessertes Deckungsverhalten im Innenblock mit Handke und Freund und daraus resultierenden Ballgewinnen konnte Lübben jedoch sein schnelles Umschaltspiel etablieren. Danilo Wendt per Gegenstoß und Nils Werner aus dem Positionsangriff heraus ließen den Vorsprung so bis auf sechs Tore anwachsen (14:8/17. Minute).

Auch nach dem Wiederanpfiff wirkte der HC deutlich frischer. Allen voran Erik Handke und Tim Glowinkowski bewiesen Nervenstärke im Abschluss. So setzte sich der HCS bis zur 45. Minute bis auf 30:18 ab. Insgesamt sahen die zahlreichen Zuschauer der Spreewaldregion ein munteres Derby, das allerdings aufgrund des Fehlens der Lübbenauer „Supporters“ und des generell klaren Spielverlaufs ein wenig an der entsprechenden Stimmung und Hitzigkeit vermissen ließ.

Durch die Abmeldung Rangsdorfs vom Spielbetrieb hat der HC Spreewald um Trainer Mirko Wolschke nun zwei Wochen Zeit, um sich auf das nächste Highlight am Spreewaldfest-Wochenende einzustimmen. Gegner ist der langjährige Kontrahent aus Teltow/Ruhlsdorf, der erst kommende Woche seine erste Visitenkarte abgeben wird. Anpfiff am 21. September ist um 16 Uhr im Blauen Wunder. Für die TSG Lübbenau vom Trainergespann Marko Siebert ind Rene Sewald gilt es, sich bereits nächste Woche zu rehabilitieren. Mit dem SC Trebbin kommt allerdings kein einfacher Gegner in die Blau-Gelb-Arena.

HC Spreewald – Lübbenau 34:26 (20:15).

HCS: Kleindienst, Wegner – Werner (7/1), Wendt (6/1), Glowinkowski (4/1), Handke (4), Freund (4), Grötschel (4), Guhrenz (3), Kranick (1), Lubig (1), Koppatz, Meisner, Gruna.      
TSG: Kasper, Verhoeven – Suhl (9/3), Wahnschaffe (5), König (3/3), Werban (3), Jauer (2), Richter (2), Huskobla (2), Gogava, Petack, Kalisch, Domann.