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Gymnasiumsbau in Schönefeld wird vorangetrieben

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Lübben/Schönefeld. Den Bau eines neuen Gymnasiums treibt die Landkreisverwaltung in Schönefeld weiter voran. Eine Machbarkeitsstudie hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass aufgrund der steigenden Schülerzahlen im Landkreis Dahme-Spreewald, vor allem im nördlichen Bereich, acht zusätzliche Klassen gebraucht werden (die LR berichtete). Ingvil Schirling

Das soll über einen Gymnasiums-Neubau in Schönefeld erreicht werden, über den Ausbau des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Königs Wusterhauen und über die Erweiterung der Grund- und Oberschule in Groß Köris zu einem Schulzentrum mit gymnasialer Oberstufe.

Für das neue Gymnasium ist aufgrund der schnell steigenden Schülerzahlen eine Zwischenlösung notwendig. Über den aktuellen Stand wurden kürzlich die Abgeordneten im Bauausschuss des Landkreises informiert. Dieses Schulhaus baut die Gemeinde Schönefeld so schnell wie möglich, vermietet es an den Landkreis Dahme-Spreewald und will es später selbst als Grundschule weiternutzen. In dieser Zeit will der Landkreis als Schulträger ein eigenes neues Gymnasium bauen. Die Kosten sind derzeit noch unklar, werden aber grob auf mindestens 30 Millionen geschätzt. Eine Genehmigung durch das Bildungsministerium zeichne sich ab, hieß es im Ausschuss.