Abschiedswochenende Großes Stelldichein in Lübbenau und Straupitz zum Abschluss von Spreewaldatelier und Aquamediale

Wiedersehen auf dem Kirchplatz: Wie viele andere Künstler genossen Rainer Schwalme aus Lübbenau (l.) und Volker Steigemann aus der Nähe von Vancouver in Kanada die Atmosphäre und die gegenseitige Inspiration.
© Foto: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Matthias Münch leitete in der Kreativschule für Holz- und Steinbildhauerei vor der Lübbenauer Kirche den elfjährigen Joel an.
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Zum Abschluss der Aquamediale durfte Monika Scherbatzki (2.v.r.) vom Straupitzer Dorfclub ankündigen, dass die Einnahmen für die Goldplättchen der vergoldeten Gurke des Künstlers Back (3.v.r.) in ein Spielgerät für die Houwald-Grundschulkinder fließen soll, das er, so die Idee, möglicherweise auch künstlerisch gestaltet.
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Ein letzter Blick auf die schöne Melusine im Straupitzer Schlosspark. Sie wird demnächst nach Lübbenau umziehen, denn die Stadt ersteigerte sie am Samstag während der Aktion. Die faszinierende und vielschichtige Nixengestalt von Nadine Prange wird voraussichtlich den Lübbenauer Schlosspark bereichern.
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Unter alten Bäumen, in blau und grün beleuchtet, hielten sich die Gäste beim Aquamediale-Abschluss vor dem Kornspeicher am Freitagabend durch das Tanzen oder mindestens Mitwippen warm. Die Pugsley-Buzzard-Band ließ Blues-Klänge in Straupitz erklingen.
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Viele Karikaturen entstanden während des Spreewaldateliers im Verlauf einer Woche auf dem Lübbenauer Kirchplatz. Vor der Auktion wurden sie am Samstag von vielen Besuchern betrachtet.
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Im Gespräch: Direkt vor dem Lübbenauer Rathaus stand die Arbeit "Togetherness - Verbundenheit" von Gleb Tkachenko, hier mit Jürgen Othmer.
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"Fischreichtum" heißt dieses selbsterklärende Arbeit von Ingeborg Obrez-Schmidt aus Düsseldorf (ganz rechts), die sie mit der provokanten Frage verknüpfte, ob wir uns in unserer Gesellschaft wirklich so viel leisten dürfen.
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Claudia Henschen aus Weimar erschuf eine Skulptur, in der Holz - von der Oberfläche her gesehen - quasi nahtlos in Plastik übergeht. Der Hybrid sielt gleichzeitig durch seine Spiralform auf Meeresstrudel an, in denen sich Plastikmüll sammelt.
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Aus Holzstämmen wurde Kunst, hier am Beispiel von Irene Anton aus Berlin. Zum Abschluss gehörte auch eine Tanzperformance mit Orgel und Percussion, bei der die Skulpturen mit Licht und Fantasiefiguren zum Leben erweckt wurden.
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Ortrud Sturm aus Rödermark ließ vor der Nikolaikirche einen Würfelturm entstehen. "Alles ist fragil, das ist so mein Thema", sagte sie. Sie beschrieb damit zwar ein Grundkonzept, überlässt es aber dem Betrachter, ihre Arbeiten für sich ganz persönlich zu interpretieren.
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Dietrich Lusici aus Lübbenau drückt mit dieser Arbeit aus, dass alles im Fluss ist.
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Oft wisse man selbst beim Arbeiten nicht so genau, ob man Kunst oder Abfall macht, sagte der polnische Künstler Ryszard Litwiniuk aus Warschau mit einer Prise Selbstironie. Für das Spreewaldatelier wählte er Würfel als Ausdrucksform.
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Das Mikroplastik wächst uns aus dem Kopf - mit dieser starken Metapher machte Judith Franke aus Wurzbach auf den Einfluss auf den Menschen aufmerksam.
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Außen scheinbar unversehrt, innen schwarz - der Einfluss von Mikroplastik auf den Körper ist letztlich nicht absehbar. Das brachte Judith Franke mit dieser Arbeit zum Ausdruck.
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Ein letzter Blick auf kleine und große Arbeiten von Spreewaldatelier und Aquamediale, dann kamen sie im thematisch gestalteten Zelt auf dem Lübbenauer Kirchplatz unter den Hammer von Auktionator Herbert Schirmer, der auf der Bühne schon bereit stand.
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Kulturministerin Martina Münch leitete den gemeinsamen Abschluss des Lübbenauer Spreewaldateliers und der Dahme-Spreewälder Aquamediale ein. Auf dem Kirchplatz in Lübbenau führte Jürgen Othmer (r., Lübbenaubrücke) mit Helmut Wenzel (l., Bürgermeister der Stadt Lübbenau als Veranstalter) zu den Bildhauer- und Karikaturwerken. Diese wurden im Anschluss gemeinsam mit den Aquamediale-Arbeiten versteigert.
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Außen schön, innen verletzt - Wolfgang Fritz aus Oberding schuf mit dieser Arbeit eine Parabel auf Vieles. Über die in Lübbenau gefundenen Plastikstücke in einem Fenster an der Seite seiner Arbeit bezieht sie sich auch auf das diesjährige Thema des Spreewaldateliers "Plastik - Kunst oder Müll".
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Pugsley Buzzard und seine Band in Action - zum Abschluss der Aquamediale in Straupitz gab es ein fulminantes Blueskonzert im Garten des festlich illuminierten Kornspeichers.
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Der siebenjährige Theo aus Lübbenau werkelte wie viele Kinder lange in der Kreativschule für Holz- und Steinbildhauerei. Unter dem Motto "Nur Mut!" durften große und kleine Künstler Freiluftatelier-Flair genießen und Gedanken selbstwirksam in Form bringen.
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Bildergalerie / 22. September 2019, 15:59 Uhr