(red/kr) Freitag und Samstag findet eine große Ausbildungsübung der DRK-Gemeinschaften im nördlichen Bereich des Landkreises Dahme-Spreewald statt. An der Übung beteiligt sind 105 aktive Helfer aus allen Gemeinschaften und Ortsverbänden des DRK-Kreisverbands. Ziel dieser Übung ist es, für den Ernstfall gerüstet zu sein. Damit das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteure reibungslos funktioniert, haben sich die Helfer in den unterschiedlichen Einheiten über ein Jahr lang intensiv darauf vorbereitet. Das Szenario geht von einer Explosion im Kinder- und Jugenderholungszentrum (KiEZ Hölzerner See) aus. Nach der Alarmierung der Katastrophenschutzeinheiten müssen sich die Helfer ein Bild vor Ort machen, die Lage einschätzen, Verletzte sichten und mit deren Abtransport in das mobile Krankenhaus beginnen. 70 Verletztendarsteller werden vor Ort für ein realistisches Szenario sorgen. Denn ein Katastrophenfall verlangt den Einsatzkräften nicht nur körperliche Belastbarkeit ab, sondern ist auch mit großen psychischen Herausforderungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Einheiten funktioniert und sie sich 100-prozentig aufeinander verlassen können.