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Gröditscher Jugend richtet sich zusätzlichen Raum her

Balken abschleifen, Fußboden verlegen, malern: Die Gröditscher Jugendlichen mit Maja Krüger, Celine Werner, Linda Eigl und Julius Degen sowie Marcus Rutsche (v.r.) hatten zu tun, um ihren Klub zu erweitern.
Balken abschleifen, Fußboden verlegen, malern: Die Gröditscher Jugendlichen mit Maja Krüger, Celine Werner, Linda Eigl und Julius Degen sowie Marcus Rutsche (v.r.) hatten zu tun, um ihren Klub zu erweitern. FOTO: Jürgen Harnath/jhh1
Gröditsch. Mit dieser Woche verfügt der Gröditscher Jugendklub über einen zusätzlichen Raum. Bisher trafen sich die jungen Leute in eher beengten Verhältnissen im Dachgeschoss des Gröditscher Gemeindehauses, wo sie einen Raum nutzen durften. jhh1

Dieser war allerdings sehr klein. Gemeinsam mit Jugendsozialarbeiter Marcus Rutsche entstand die Idee, einen danebengelegenen, schon lange ungenutzten Raum in einer 48-Stunden-Aktion herzurichten. Und so rückten am Wochenende die Mitglieder des Jugendclubs an, um den etwas ramponierten Raum auf Vordermann zu bringen. Es wurde gemalert, die Dachbalken brauchten einen neuen Schliff und ein neuer Fußboden musste ebenfalls verlegt werden. Eine Menge Arbeit also. Aber alle waren mit Begeisterung bei der Sache, trotz des gerade herrschenden schulischen Prüfungsstresses bei den meisten. Es lohnte sich, die Möglichkeit für auch größere Feiern auf dann rund 50 Quadratmetern im Jugendclub zu schaffen.

Marco Rutsche betreut seit Januar die Jugendklubs der Gemeinde Märkische Heide, so auch den Gröditscher. "Ich habe mich vorgestellt und gefragt, was wir gemeinsam machen können? Es besteht die Möglichkeit, über den Landkreis Gelder für Projekte zu beschaffen", verwies er auf den seit vielen Jahren bestehenden kreiseigenen Fördertopf für 48-Stunden-Aktionen. Bei den Jugendlichen um Klubvorsitzende Linda Eigl stieß Marcus Rutsche sofort auf reges Interesse. Materialkosten und Verpflegung übernahm der Landkreis, die Arbeiten die Jugendlichen selbst unter fachkundiger Anleitung.