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Goyatzer Schüler informieren sich über Berufe

Bei der Suchtprävention im Rahmen der Projekttage hat eine Sozialarbeiterin der Suchtberatung LDS der Tannenhof GmbH auf Gefahren des Rauchens aufmerksam gemacht.
Bei der Suchtprävention im Rahmen der Projekttage hat eine Sozialarbeiterin der Suchtberatung LDS der Tannenhof GmbH auf Gefahren des Rauchens aufmerksam gemacht. FOTO: J. Harnath/jhh1
Goyatz. Von Kochen über Suchtprävention bis hin zur Berufsorientierung haben die Angebote der jüngsten Leichhardt-Projekttage an der Goyatzer Oberschule gereicht. Auf besonderes Interesse stieß dabei die Bundeswehr mit ihrem Informations-Truck. Jürgen Harnath / jhh1

Sie gehören schon seit einigen Jahren zum Schulalltag der Ludwig-Leichhardt-Oberschule in Goyatz: die drei Leichhardt-Projekttage für die Klassen 7 bis 9 in der letzten Woche vor den Herbstferien. So auch in diesem Jahr.

Von den einzelnen Jahrgängen von Schülern und Lehrern gleichermaßen vorbereitet, hatte man sich wieder kompetente Kooperationspartner eingeladen. Am Mittwoch stand für die siebenten Klassen Wandzeitungsgestaltung zum Thema Tier- und Pflanzenwelt Australiens auf dem Programm. Währenddessen bewiesen die Schüler der achten Klassen, dass auch in Goyatz australisch gekocht werden kann.

Die neunten Klassen waren zu einer Exkursion in Cottbus. Sie besuchten die Lausitzer Wirtschafts-und Gesundheitsakademie GmbH Cottbus. Dort erhielten die Jugendlichen Einblick in diverse Sozialberufe, beispielsweise Altenpfleger oder Betreuungshelfer. Zweite Station war die SBH Südost GmbH Cottbus, bei der es neben anderem um Berufe im Kfz-Handwerk, dem Handel, aber auch der Floristik ging.

Während am zweiten Projekttag die Schüler der siebenten Klasse eine Exkursion zur Biosphäre nach Potsdam unternahmen, die der achten einen Parcours zum Thema Suchtprävention absolvierten, stand für die Schüler der beiden neunten Klassen Berufsorientierung auf dem Programm. Für Simone Pohle, Klassenleiterin einer neunten Klasse und Ansprechpartnerin für Berufsorientierung, ein wichtiger Bestandteil der Projekttage. "Wir haben bei den Schülern die Interessen abgefragt und dementsprechende Partner eingeladen. Die Schüler sind im Moment in einer schwierigen Orientierungsphase und wir wollen ihnen dabei helfen, den Berufswunsch zu festigen oder einen neuen für sich zu entdecken", wie Simone Pohle sagt.

Und so präsentierten sich am Donnerstag neben der Polizei die Spreewaldklinik, das Autohaus Liebsch aus Lübben, die Agrargenossenschaft Dürrenhofe, das Kinderheim Leibchel und die Elektrofirma Nimtz aus Wittmannsdorf.

Auch die Bundeswehr kam mit einem Informations-Truck. Dieser stieß auf besonderes Interesse bei den Neuntklässlern. Konnten sie doch durch das Team der Bundeswehrkarriereberatung Cottbus sehr viel Interessantes über die diversen Ausbildungsmöglichkeiten und Berufschancen erfahren. "Wir freuen uns natürlich über das Interesse bei den Schülern, weisen aber auch darauf hin, dass nur ein guter Schulabschluss eine Karriere bei der Bundeswehr ermöglicht", sagte Beraterin Antje Melnikoff.

Für Lisa Kühn, Schülerin der 9b, waren es interessante Projekttage. "Ich fand die Projekttage gut. So kann man sich noch besser auf die Berufsausbildung vorbereiten. Man hat klarere Vorstellungen, was man einmal macht möchte", sagt die 14-Jährige. Lisa hat schon konkrete Vorstellungen von ihrem späteren Beruf. Sie möchte entweder Erzieherin werden oder zur Bundeswehr gehen.

Der Freitag blieb dem Sport und der Auswertung der diesjährigen Projekttage vorbehalten, bevor es in die wohlverdienten Oktoberferien ging.