In der Spreewaldklinik Lübben ist ein neues Herzkatheterlabor in Betrieb gegangen. Wie Kliniksprecherin Ragnhild Münch mitteilt, sei das Labor seit Ende vergangenen Jahres im Einsatz.

Herzkatheterlabor verbessert die Diagnostik

„Für eine zeitgemäße Diagnostik und Therapie benötigen wir moderne Medizintechnik“, erklärt Diplom-Mediziner Frank Schwertfeger. Er ist Chefarzt für Innere Medizin in der Spreewaldklinik. Die neue Technik bedeute einen weiteren Ausbau der bildgebenden Verfahren in sehr hoher Qualität. Damit sei eine deutlich verbesserte strahlungsärmere kardiale Diagnostik und Therapie möglich, so Schwertfeger. Die Anlage biete neue integrierte Möglichkeiten für die Versorgung von Patienten mit koronarer Herzerkrankung, Klappenerkrankungen oder Herzschwäche.

Die für das neue Labor nötigen Umbauarbeiten hatten im Herbst begonnen. Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald bezeichnet sie als „eine der wesentlichen Investitionen des Klinikums im Jahr 2019“. Auch die Umgebung im Katheterlabor wurde angepasst. Sie soll Patienten durch ein Farb- und Akustik-Konzepte die Angst und Aufregung nehmen.

Kooperation mit anderen Kliniken und niedergelassenen Ärzten

Jährlich werden rund 4500 Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Klinikum Dahme-Spreewald behandelt. Eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums, zugleich mit niedergelassenen Ärzten und Spezialkliniken wie dem Sana Herzzentrum Cottbus, ist ebenso selbstverständlich wie der Kontakt mit Selbsthilfegruppen und der Deutschen Herzstiftung.

Immer wieder organisiert der Chefarzt Veranstaltungen mit verständlichen Vorträgen. Die invasive und nichtinvasive kardiale Diagnostik und Therapie gehört schon seit vielen Jahren zu den Spezialisierungen von Frank Schwertfeger. Ein historischer Bus zu den Themen Herz und Schlaganfall oder auch das begehbare Herz und zuletzt die begehbare Arterie helfen, ins Gespräch zu kommen und über Risiken zu informieren.