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| 12:09 Uhr

Windpark „Klein Leine-Nord
Geld für Windkraftanlagenin Märkischer Heide

Groß Leuthen. Die Gemeinde Märkische Heide erhält Geld im Zusammenhang mit Windkraftanlagen (WKA) im Windpark „Klein Leine-Nord“. Für Leitungsrechte sollen fünf Euro pro laufendem Meter gezahlt werden. Und für das Benutzungsrecht von Wegen und Arbeitsflächen auf insgesamt elf Flurstücken ist eine jährliche Entschädigung von 2000 Euro vorgesehen. Hinzu kommt eine einmalige Vergütung von 10 000 Euro für jede Windkraftanlage, die in Betrieb genommen wurde und für die entsprechende Flächen der Kommune genutzt werden. Die Gemeindevertreter haben den entsprechenden Verträgen mit der UKA Meißen Projektentwicklungsgesellschaft GmbH & Co.KG während ihrer Sitzung kürzlich zugestimmt. Von Andreas Staindl

Die Gemeinde Märkische Heide erhält Geld im Zusammenhang mit Windkraftanlagen (WKA) im Windpark „Klein Leine-Nord“. Für Leitungsrechte sollen fünf Euro pro laufendem Meter gezahlt werden. Und für das Benutzungsrecht von Wegen und Arbeitsflächen auf insgesamt elf Flurstücken ist eine jährliche Entschädigung von 2000 Euro vorgesehen. Hinzu kommt eine einmalige Vergütung von 10 000 Euro für jede Windkraftanlage, die in Betrieb genommen wurde und für die entsprechende Flächen der Kommune genutzt werden. Die Gemeindevertreter haben den entsprechenden Verträgen mit der UKA Meißen Projektentwicklungsgesellschaft GmbH & Co.KG während ihrer Sitzung kürzlich zugestimmt.

„Wenn wir Windkraftanlagen schon nicht verhindern können, sollten wir zumindest die Spielregeln mitgestalten“, hatte die Bürgermeisterin Annett Lehmann (parteilos) zuvor argumentiert. Konkret geht es um den Windpark „Klein Leine-Nord“. Bis zu vier neue Windkraftanlagen sollen in den Gemarkungen Glietz, Klein Leine und Groß Leine errichtet werden. Sie würden die Lücken zwischen den bereits vorhandenen Anlagen in „Klein Leine-Nord I bis III“ sowie der Windkraftanlage „Schochodde“ schließen. Die Flächen liegen in einem Windeignungsgebiet. Von der Zustimmung der Gemeinde ist die Errichtung der Anlagen laut Verwaltung nicht abhängig. Die Betreibergesellschaft möchte in Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens jedoch Verträge mit der Gemeinde Märkische Heide zur Sicherung der Erschließung der geplanten Anlagen abschließen. Grünes Licht dafür gab es jetzt von den Gemeindevertretern. Ganz neu war der Beschlussvorschlag dem Gremium nicht. Er lag ihnen schon mal vor einigen Monaten vor, damals allerdings mit dem Angebot von UKA, Gewerbesteuer freiwillig vorauszuzahlen.

Schon damals hatte die Verwaltung der Kommune Bedenken geäußert und den Vorschlag juristisch prüfen lassen mit dem Ergebnis, dass „eine Vorauszahlung von Gewerbesteuern nicht so günstig für uns, juristisch sogar bedenklich ist“, erklärte die stellvertretende Bürgermeistern Katharina Magoltz. Das wurde in den jetzt vorliegenden Verträgen laut Verwaltung berücksichtigt.