ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:17 Uhr

Landesbetrieb erteilt Zusage
Geh- und Radweg soll doch bis Dreilindenweg führen

 In diese Kurve soll er kommen. Den Teil für den Geh- und Radweg im Zuge der Erneuerung der Bogenbrücke und des weiteren Ausbaus der B87 bis zum Dreilindenweg zu verlängern, war großer Wunsch der Stadt.
In diese Kurve soll er kommen. Den Teil für den Geh- und Radweg im Zuge der Erneuerung der Bogenbrücke und des weiteren Ausbaus der B87 bis zum Dreilindenweg zu verlängern, war großer Wunsch der Stadt. FOTO: LR / Ingvil Schirling
Lübben. Der Landesbetrieb entspricht damit dem Wunsch der Stadt – aller Voraussicht nach auch ohne Petition. Von Andreas Staindl

Der geplante neue Geh- und Radweg an der Kupka in Lübben soll nun doch bis zum Dreilindenweg weitergeführt werden. Darüber hat der Bürgermeister Lars Kolan (SPD) die Stadtverordneten kürzlich während ihrer jüngsten Sitzung informiert. Dem Lübbener Verwaltungschef zufolge habe der Landesbetrieb für Straßenwesen als Vorhabenträger des Straßenausbaus der Bundesstraße 87 in der Kreisstadt eine Verlängerung des Geh- und Radwegs zugesagt.

Ursprünglich sollte der Weg an der Kupka nur bis zur Bogenbrücke geführt werden. Die Stadt hatte sich schon im Sommer des vergangenen Jahres eine Verlängerung bis zum Dreilindenweg gewünscht und damit vor allem einen sicheren Schulweg für die Kinder im Blick gehabt (die RUNDSCHAU berichtete).

Dieser Wunsch wurde jetzt durch eine Petition erhärtet. Die Petenten Bernd Schoppe, Karl Beule und Thomas Fischer aus Lübben bitten die Stadtverordneten mit Schreiben vom 31. Januar 2019, sich für getrennte Rad- und Fußwege im gesamten Planungsbereich zwischen der Lohmühlengasse und dem Dreilindenweg einzusetzen. Dies hatte der Landesbetrieb Lars Kolan zufolge allerdings kurz zuvor schon zugesagt. Andreas Rieger (Grüne) würde sich nicht auf diese Zusage verlassen: „Die Veränderung kann doch in das derzeit laufende Planfeststellungsverfahren mit aufgenommen werden.“ Bürgermeister Kolan sieht dafür keine Notwendigkeit: „Mir reicht die Zusage des Landesbetriebs. Ich will vermeiden, dass wir das Planverfahren verzögern. Der Ausbau der Kupka setzt schließlich an die Baumaßnahme im Houwald-Damm an.“

Die drei Petenten bitten die Stadt zudem, sich für die Einrichtung einer Querungshilfe im Bereich des Mühlendamms einzusetzen. Lübbens Bauamtsleiter Frank Neumann hält diesen Bereich für „nicht ideal“. Er verweist auf die künftigen Querungshilfen im Bereich des Schlosses im Houwald-Damm und des Verbrauchermarkts in der Kupka.

Eine weitere Bitte der Petenten an die Stadtverordneten ist es, dass diese sich für die Umsetzung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen innerhalb des Planungsraums „An der Kupka“ oder hilfsweise im Innenbereich der Stadt Lübben einsetzen. Bernd Schoppe hat die Petition dem Bürgermeister Lars Kolan überreicht.