Oranienburger FC Eintracht – Grün-Weiß Lübben 2:1 (2:1). T: 1:0 Schütze (28.), 1:1 Lehmann (31.), 2:1 Unger (45+2./FE); Z: 71; S: Göldner (Bad Saarow)
Lübben: Michaelis – Leupold, Trehkopf, Leschnik, Albrecht – Müller, Lehmann, Neubauer (67.Janke) Savaris Lopes(59.Razmjoo) – Lindner, Gutar (38.Guttke).

Zwar verpasste Johannes Neubauer, einem Abwehrfehler der Oranienburger geschuldet, nur knapp die Führung, doch dessen ungeachtet übernahmen die läuferisch besseren und zweikampfstärkeren Gastgeber das Zepter. Als die Lübbener wegen eines an der Mittellinie gepfiffenen Freistoß lamentierten, anstatt sich zu konzentrieren, konnte der Ball vom OFC-Akteur in die Spitze gespielt werden und Schütze ungestört einschieben.

Als die Berliner einen Ball vertändelten und der Torwart die folgende Eingabe zu kurz abwehrte, staubte Nico Lehmann zum Ausgleich ab. Doch dieses Torgeschenk war am Ende wertlos. Zwar konnte das Spiel trotz Eduard Gutars verletzungsbedingtem Ausscheiden und der damit verbundenen taktischen Umstellung weitgehend neutralisiert werden. Doch ein Ballverlust nach eigenem Einwurf verhalf dem OFC zur Flanke, deren Adressat zu Fall gebracht wurde. Der fällige Elfer wurde sicher verwandelt.

Nach der Pause forcierten die Spreewaldkicker, bei denen auch Neubauer verletzt passen musste, ihre Angriffsbemühungen, ohne dabei zu klaren Abschlüssen zu kommen. Da die Oranienburger ihre Konterchancen liegen ließen, blieb es bis zum Schluss spannend. Indes spielten die Grün-Weißen zu verkrampft, um die Niederlage noch abzuwenden. Lübbens Coach Thomas Schmidt urteilte: „Insgesamt war es eine enttäuschende Vorstellung meiner Mannschaft.“