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Freundeskreis will Judoverein helfen

Lübben. Der Verein Freundeskreis für Lübben unterstützt Kinder und Jugendliche. "Wir wollen die jungen Leute nachhaltig an unsere Stadt binden", sagt der Vereinsvorsitzende Jürgen Lüth. asd1

"Wenn uns das Konzept eines Vereins überzeugt, helfen wir."

Musikschüler und Wasserwachtler etwa seien in der Vergangenheit schon finanziell unterstützt worden. Die Jugendfeuerwehr der Stadt Lübben durfte sich im vergangenen Jahr über eine finanzielle Zuwendung freuen. T-Shirts und Sweatshirts wurden für die jungen Floriansjünger angeschafft. "Die Bekleidung hilft, die Feuerwehr für junge Leute noch attraktiver zu machen", sagt Manuel Kabitschke, der seit ein paar Monaten neuer Stadtjugendfeuerwehrwart in Lübben ist. Er und Marco Neuhoff, der Leiter der Jugendfeuerwehr des Lübbener Löschzugs, informierten die Mitglieder des Freundeskreises kürzlich darüber, wie das Geld des Vereins verwendet worden sei. "Eine gute Ausstattung schon für die Jüngsten hilft, die Einsatzbereitschaft in der aktiven Wehr auch künftig zu sichern", so Marco Neuhoff. "Wir sind jetzt 21 Mitglieder in unserer Jugendfeuerwehr und damit neun mehr als noch vor einem Jahr." Ihm zufolge können sich jetzt schon Sechsjährige in der Jugendwehr engagieren. "Wir denken auch über eine Kidswehr für Kinder zwischen drei und sechs Jahren nach", sagt Manuel Kabitschke. Wie er weiter erzählt, hatte die Unterstützung des Freundeskreises eine Impulswirkung für andere Vereine.

Die Volkssolidarität Bürgerhilfe habe die jungen Floriansjünger ebenfalls unterstützt. Beide Feuerwehrleute wünschen sich, dass auch der Judoverein Kuzushi in Lübben vom Freundeskreis finanziell unterstützt wird. Die Chancen stehen gut, der Verein durfte sich jetzt den Mitgliedern des Freundeskreises präsentieren. Wie die zwölfjährige Antonia Wagner erzählt, seien derzeit 62 Kinder und Jugendliche im Judoverein aktiv. Wöchentlich drei Mal Training, jährlich bis zu 20 Wettkämpfe in ganz Brandenburg, Titel und Podiumsplätze auf Landesebene, zudem ein reges Vereinsleben machen den Verein für den Nachwuchs interessant. "Unsere Trainer sind hoch motiviert und immer für uns da", erzählt Jakob Liesegang. Der junge Judoka informierte den Freundeskreis darüber, was sich der Verein wünscht: "Fünf Mattenwagen wären schön. Wir müssen die Matten jetzt mühsam per Hand durch die Halle tragen." Der Verein würde die Wagen auch selbst bauen, wäre aber für die Übernahme der Materialkosten in Höhe von 820 Euro dankbar. Zudem sollen drei Dummys für insgesamt 320 Euro angeschafft werden. Damit stehen 1140 Euro auf der Wunschliste der Judoka. Jürgen Lüth macht Hoffnung. Eine Entscheidung werde dem Verein demnächst mitgeteilt.