Im Regionalexpress von Cottbus in Richtung Rathenow befanden sich um die Feierabend-Zeit am Dienstag zahlreiche Passagiere. Auf freier Strecke im Wald südlich des Bahnhofes Brand wurde die Frau auf den Bahngleisen von dem Zug getötet. Wie Jens Quietschke, Sprecher der Polizei im Schutzbereich Dahme-Spreewald, mitteilte, geht die Polizei von einer Selbsttötung aus. Eine Einwirkung Dritter wird nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ausgeschlossen.
Die Polizei vermutet stark, dass es sich bei dem Opfer um eine 24-jährige Frau handelt. Die Ermittlung der Identität sei allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen, sagte Quietschke.
Der Notarzt konnte an der Unglücksstelle nur noch den Tod der jungen Frau feststellen. Vor Ort waren außerdem Polizei, ein Notfallmanager der Bahn und Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Rietzneuendorf, Staakow und Schönwalde.
Die Bahnstrecke zwischen Cottbus und Rathenow wurde während des Unglücks in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Gegen 19.25 Uhr traf nach Schilderung der Polizei der Ersatzzug ein. Das Umsteigen der Fahrgäste über Steckleitern wurde von Feuerwehrmännern gesichert.
Gegen 20.45 Uhr wurde die Strecke nach den Worten von Polizeisprecher Quietschke wieder für den Bahnverkehr freigegeben.