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Frauentagsfreude pur

Als Beispiel für das ehrenamtliche Engagement vieler Ortsvorsteher bekam die Lubolzerin Marita Kabitschke einen Blumenstrauß zum Frauentag. Ihr Mann Reinhard hatte – wie einige andere in der LR-Aktion – nach heimlicher Absprache dafür gesorgt, dass sie zum vereinbarten Zeitpunkt Zuhause war, und freute sich verschmitzt über die gelungene Überraschung.
Als Beispiel für das ehrenamtliche Engagement vieler Ortsvorsteher bekam die Lubolzerin Marita Kabitschke einen Blumenstrauß zum Frauentag. Ihr Mann Reinhard hatte – wie einige andere in der LR-Aktion – nach heimlicher Absprache dafür gesorgt, dass sie zum vereinbarten Zeitpunkt Zuhause war, und freute sich verschmitzt über die gelungene Überraschung. FOTO: Jürgen Harnath/jhh1
Lübben. Acht engagierte Dahme-Spreewälderinnen hat die Lausitzer Rundschau zum Frauentag im Auftrag ihrer Leser für ihre Arbeit gewürdigt. Ihnen haben viele Frauen und Männer Freude zu verdanken, noch mehr aber Hilfe in schweren Stunden. Ingvil Schirling

Überraschung pur, strahlende Gesichter und verschmitzte Zufriedenheit bei den konspirativen Mitwissern. Das erlebte der LR-Beauftragte Jürgen Harnath, der mit einem Kofferraum voll Blumen am Morgen in Straupitz loslegte und als Fotograf die acht glücklichen Frauengesichter im Bild festhielt. Wie schon seit Jahren hatte die Firma Blumen-Welzel als treuer Partner der LR-Aktion die Sträuße zur Vergügung gestellt.

Hebamme Martina Herrmann bereitete nichts ahnend Zuhause eine Geburtstagsfeier vor, als der LR-Blumenbote bei ihr klingelte. Die Lübbenerin war von Isabell Westphal vorgeschlagen worden. "Martina ist zur Stelle und das seit vielen Jahren. Man kann jederzeit anrufen. Sie ist gleich zur Seite, wenn was ist." Das sei besonders wohltuend in Momenten, in denen Angst oder Unsicherheit bei den werdenden Müttern besteht. Sind es vielleicht doch schon Wehen?

"Egal was, man kann gleich in die Praxis kommen, ob Sonntag oder Feiertag, früh am Morgen oder spät in der Nacht. Viele schwangere Muttis, die bei ihr waren, wissen sie zu schätzen."

Gesundheitliche Hilfe steht auch bei Frau Dr. Umbach im Vordergrund. "Sie ist eine Ärztin, die über den Tellerrand schaut und sich mit aller Kraft für das Wohl ihrer Patienten einsetzt", sagt Ellen Leisner aus eigener Erfahrung. Die Finsterwalderin hatte die Lübbener Ärztin vorgeschlagen - auch, um ihr und der mitarbeitenden Schwester Carina für ihre "Hartnäckigkeit und ihren Einsatz für meine Gesundheit" zu danken. Sie fühle sich in dem Team "wirklich gut aufgehoben und auch ernst genommen".

Stellvertretend für echte Nachbarschaftshilfe, ohne die in einer ländlichen Region so vieles nicht gehen würde, steht Roma Schimack aus Rietzneuendorf. Angela Göttel schlug sie vor und dankte von Herzen für mitfühlende, tatkräftige Hilfe, Unterstützung und Trost in schweren Stunden.




Engagement für Kinder wiederum zeigt Elke Drexler seit Jahren. Sie leitet in Schlepzig ehrenamtlich eine Kindergruppe der freiwilligen Feuerwehr. "Regelmäßig wird geübt, und die Gruppe nimmt an Ausscheidungen und Wettbewerben teil", sagt Margarete Staude, die sie vorgeschlagen hatte.Vorschläge hatten auch das Amt Lieberose/Oberspreewald und die Stadt Lübben. Waltraud Boschan aus Byhleguhre/Byhlen "ist seit Jahren für das Gemeindezentrum in Byhleguhre verantwortlich", begründet das Amt seinen Vorschlag. Die Stadt Lübben nutzte die Gelegenheit, um Marita Kabitschke als Ortsvorsteherin in Lubolz für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken, ebenso für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Die Lübbenerin Jutta Küchler wiederum führe als Gästeführerin mit Wissen, Charme und Liebe durch die Spreewaldstadt, begründete die Stadt Lübben ihren zweiten Vorschlag. Carsten Saß vom Sozialdezernat des Landkreises Dahme-Spreewald schließlich brachte Ingeborg Freigang ins Spiel. Die Freiwalderin ist auf vielfältige Weise in ihrem Ort und darüber hinaus engagiert - besonders auch in der Kirchengemeinde und im Gemeindekirchenrat.