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Frauentagsfeier
Lieberoser Frauen feiern in der Darre

Tolle Stimmung bei der Frauentagsfeier in der Lieberoser Darre: Sängerin Cornelia Schubert war zu Gast und unterhielt die Frauen musikalisch.
Tolle Stimmung bei der Frauentagsfeier in der Lieberoser Darre: Sängerin Cornelia Schubert war zu Gast und unterhielt die Frauen musikalisch. FOTO: Peter Kotzan
Lieberose. Opernsängerin Cornelia Schubert gestaltet ein unterhaltsames Programm.

„Da lag Musike drin“, so lautete das Motto der Lieberoser Frauentagsfeier in diesem Jahr. Festlich gedeckte Tische und Blumen empfingen die Frauen aus der Stadt und den Ortsteilen an diesem Nachmittag. „Wir hatten die ehemalige Opernsängerin Cornelia Schubert vom Cottbuser Staatstheater zu uns eingeladen“, berichtet Gudrun Kotzan, Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität. Die Sängerin war schon mehrfach in Lieberose zu Gast.

Auch am Sonntag erfreute sie die Zuhörer erneut mit ihrem vielseitigen Programm. Es erklangen bekannte Arien, Liebes- und Frühlingslieder, ergänzt durch lustige, stimmungsvolle Einlagen. Cornelia Schubert verstand es erneut, alle zu begeistern. Es wurde bei bekannten Melodien mit gesungen, geklatscht, geschunkelt und sogar ,,Sport” getrieben. „Cornelia Schubert bereitete uns wieder ein tolles musikalisches Erlebnis. Als Dankeschön wurde ihr ein hübsches, liebevoll gestaltetes Blumenbukett überreicht“, sagt Gudrun Kotzan. „Ich glaube, unsere Bürgermeisterin Kerstin Michelchen hat da ihr ganzes Können hineingelegt. Ich bin überzeugt, dass es nicht das letzte Treffen mit unserer ,,Conni’ Schubert gewesen sein wird“, betont sie.

Einen Wermutstropfen gab es an diesem ansonsten gelungenen Tag. „Unsere Rollstuhlfahrer und stark Gehbehinderten konnten an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, da der Fahrstuhl vom Baubetreuer des Amtes wegen eines Defekts an der Alarmanlage außer Betrieb gesetzt worden war“, berichtet Gudrun Kotzan. Erst am Sonnabend gegen 17 Uhr bei der Vorbereitung des Saales hätten die Organisatoren davon erfahren. „Das war reichlich spät!“, sagt Gudrun Kotzan verärgert. Auch die Bürgermeisterin sei nicht informiert worden. Der verantwortliche Technik-Betreuer Heiko Steinemann habe sich bemüht, ein Lösung in Absprache mit dem Verantwortlichen zu erreichen. „Ich verstehe seine Entscheidung, aber wäre es nicht möglich gewesen, das Problem mit der Alarmanlage mit der zuständigen Firma bis Sonnabend zu lösen, zumal es schon eine Woche bekannt war?“, fragt Gudrun Kotzan. Leidtragende seien behinderten Frauen gewesen. „Noch am Samstagabend mussten wir den Rollstuhlfahrerinnen und Gehbehinderten absagen. Mir als Vorsitzende der Ortsgruppe der Volkssolidarität tat das sehr leid“, sagt sie. „Gerade solche Veranstaltungen bereichern doch das Leben. Auch für sie wäre das ein schöner, erlebnisreicher Nachmittag geworden.“

Organisatoren vom DRK, der Linken, der Volkssolidarität, des BSV und die Lieberoser Bürgermeisterin haben diese Veranstaltung für alle Frauen der Stadt und der Ortsteile gemeinsam vorbereitet, die ohne die 18 fleißigen Kuchenbäckerinnen nicht so gelungen wäre.  Außerdem unterstützten  Stadtarbeiter Toralf Trebe und die Mitarbeitern des Bauhofes die Vorbereitungen.