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| 17:52 Uhr

Lübben
Befragung geht in Lübben und Lübbenau weiter

Lübben. Forschungsprojekt zur Mobilität in Städten geht in die zweite Runde.

Die zu Jahresbeginn gestartete Befragung zur Mobiliät des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) in Lübben geht weiter. Vor Beginn der Sommerferien konnte bereits etwa die Hälfte der erforderlichen Zahl von Haushalten befragt werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Dieses sehr gute Zwischenergebnis soll nun weiter ausgebaut werden.

Mit Beginn des neuen Schuljahres werden im Verkehrsverbund Bürger weiterhin zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Diese Haushaltsbefragung zur alltäglichen Mobilität wird seit Januar von der Technischen Universität Dresden durchgeführt. In der Region gehören zu den teilnehmenden Städten neben Lübben auch Lübbenau und Spremberg.

Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten“ und läuft insgesamt in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich. Das Projekt stellt seit 1972 regelmäßig wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung bereit. Beim diesjährigen Projekt werden insgesamt mehr als 180 000 Personen befragt – darunter im VBB mehr als 30 000 per Zufallsverfahren ausgewählte Haushalte.

Im Kern der Befragung geht es darum, mit welchen Verkehrsmitteln die Bürger im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach dem Alter, dem Führerscheinbesitz und der Erreichbarkeit von Haltestellen gefragt.

Die anonymisierte Auswertung liefert neben stadtspezifischen Erkenntnissen auch stadtübergreifende Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehören beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und neuer Möglichkeiten der Elektromobilität.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Sie kann telefonisch oder online erfolgen. Alle Haushalte der Stichprobe erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet. Die Vorgaben der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung werden selbstverständlich beachtet, kontrolliert und eingehalten.

Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Die Befragung läuft noch bis Januar 2019.

(red/pos)