Die Forstleute der Landeswaldoberförsterei Peitz wollen dieses Relikt aus der Zeit des Truppenübungsplatzes erhalten. Das kündigt der Leiter Arne Barkhausen nach einer RUNDSCHAU-Nachfrage an.

Obwohl die Beton-Konstruktion, die einst als Beobachtungsort für die großen "Waffenbrüderschaft"-Manöver errichtet worden war, längst baufällig ist, hätten sich die Förster gegen den Abriss entschieden.

Sie begründen das: Der Turm sei ein Zeitzeuge der Militärzeit und solle später Geborene an diese Epoche erinnern. Oder wie es Förster Barkhausen ausdrückt: "Wir halten ihn für kulturhistorisch wertvoll."

Derzeit kümmerten sich die Forstleute um die Sicherung. Möglicherweise werde das Bauwerk mittelfristig saniert. Derzeit stehe allerdings dafür kein Geld zur Verfügung.

Eine Vision sei es, den Blauen Turm einmal in das Ensemble des nahe gelegenen Sukzessionsparks einzubinden.