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| 14:27 Uhr

Förderverein Lieberose
„Kinderträume“ warten auf Besucher

Die Sonderausstellung „Kinderträume“ in der Schütte-Galerie in der Lieberoser Darre ist mit Spielzeug aus dem vergangenen Jahrhundert gestaltet worden. Lieberoser stellten die Leihgaben zur Verfügung. Auch eine Eisenbahn gehört dazu.
Die Sonderausstellung „Kinderträume“ in der Schütte-Galerie in der Lieberoser Darre ist mit Spielzeug aus dem vergangenen Jahrhundert gestaltet worden. Lieberoser stellten die Leihgaben zur Verfügung. Auch eine Eisenbahn gehört dazu. FOTO: Ingrid Hoberg / LR
Lieberose. Der Lieberoser Förderverein gestaltete 2017 Ausstellungen in der Darre und hat schon Pläne für das Jahr 2018.

Zum Weihnachtsmarkt ein Renner - und dann ein Hänger? So sieht es für den Vorstand des Fördervereins Lieberose beinahe aus. Als die Sonderausstellung „Kinderträume. Spielzeug aus dem vergangenen Jahrhundert“ in der Darre eröffnet wurde, war das Besucherinteresse groß. „Doch schon am Sonntag darauf kamen keine Besucher“, sagt Heinz-Gerd Hesse enttäuscht. Er hatte von 14 bis 16 Uhr „Stallwache“. Am Sonntag, 7. Januar, wird am Nachmittag nun noch einmal die Schütte-Galerie öffnen. „Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich zu einer Führung anzumelden“, sagt der Vorsitzende, der gemeinsam mit Dieter Klaue den Förderverein führt.

Vielleicht gibt es im neuen Jahr Interesse bei Schulen und anderen Einrichtungen, Führungen zu vereinbaren. Sehenswert ist diese Ausstellung, für die sich Lieberoser von ihren Lieblingsstücken aus der Kindheit auf Zeit getrennt haben. Neun Vitrinen wurden gestaltet, unter anderem mit Spielen, Häusern, einer Eisenbahn, aber Büchern und auch feinem Porzellan für die Kaffeetafel der „Puppenmutti“. Bis Ende Januar sollen die Exponate noch zu sehen sein.

Der Förderverein hat im zu Ende gehenden Jahr mit einer Reihe von Veranstaltungen das Leben in der Stadt mit geprägt. Dazu gehörten nicht nur die Ausstellung über das Vereinsleben und den Schlossturm, auch das Jubiläum „20 Jahre Stadtjournal“ wurde mit einer Präsentation der ehrenamtlichen Arbeit gewürdigt. Wie sich die Gestalt des Journals in dieser Zeit geändert hat, war an den Exemplaren zu verfolgen, die in Vitrinen ausgelegt waren. Dank der Unterstützung eines Sponsors gab es zum Jubiläum eine Farbausgabe.

Fortgeführt wurden die Schlossführungen, die immer wieder Besucher anziehen, die bei dieser Gelegenheit auch die Stadt kennenlernen. Zehn offizielle Schlossführungen gab es und zehn Sondertermine. Außerdem hatte eine Gruppe des Behindertenvereins Forst einen Termin wahrgenommen. Eine Vereinsgruppe aus Beeskow war zu einer kombinierten Schloss-, Darre- und Stadtführung nach Lieberose gekommen. Unterstützt wurde die Rohkunstbau-Ausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung im Schloss. Es gab einen Vortrag über den Truppenübungsplatz, Puppentheater, Konzerte mit Panflöte, mit in Lieberose heimischen Künstlern der klassischen Musik, mit dem Beeskower Männerchor.  

Auch für das kommende Jahr hat der Förderverein schon Pläne geschmiedet, „Für das erste Halbjahr haben wir jeden Monat eine Veranstaltung vorgesehen“, sagt Heinz-Gerd Hesse. Lesung und Konzert, Liederabend und Vortrag - es ist eine Mischung, die ein breites Publikum ansprechen soll. „Für Anregungen und Hinweise sind wir dankbar. Wer sich einbringen möchte, ist willkommen“, betont der Vereinsvorsitzende, der sich bei der Gestaltung von Ausstellungen auf den zweiten Mann an der Vereinsspitze verlassen kann. Dieter Klaue hat schon Ideen, wie aus den vielen Leihgaben zur Spielzeugausstellung eine weitere entwickelt werden könnte.

Kuscheltiere haben das Klavier „erobert“.
Kuscheltiere haben das Klavier „erobert“. FOTO: Ingrid Hoberg / LR