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| 12:15 Uhr

Naturschutz
Letzte Reben für den Gräbendorfer Weinberg

Brandenburgs UmweltministerJörg Vogelsänger setzt die letzten Weinreben in Gräbendorf. Foto: dpa
Brandenburgs UmweltministerJörg Vogelsänger setzt die letzten Weinreben in Gräbendorf. Foto: dpa FOTO: Bernd Settnik
Gräbendorf. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Montag, 28. Mai, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Flächenagentur Brandenburg GmbH Anne Schöps und Frank Jeromin, Geschäftsführer des Mosaik-Unternehmensverbunds, die letzten Reben auf dem Weinberg Gräbendorf pflanzen.

Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger wird am kommenden Montag, 28. Mai, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Flächenagentur Brandenburg GmbH Anne Schöps und Frank Jeromin, Geschäftsführer des Mosaik-Unternehmensverbunds, die letzten Reben auf dem Weinberg Gräbendorf pflanzen.

Im Sommer 2010 startete das Projekt „Flächenpool Weinberg Gräbendorf“ der Flächenagentur Brandenburg GmbH. Ziel war und ist es, den Weinberg mit den historischen Parkanlagen wieder zu einem attraktiven, erlebbaren Teil des Naturparks Dahme-Heideseen zu gestalten.

Die Wiederbepflanzung der sonnenbeschienenen Hänge mit Reben wurde in enger Zusammenarbeit mit der Naturparkverwaltung und der Naturschutzbehörde beschlossen. Die Pflanzung auf dem Areal ist eine Kompensationsmaßnahme für ein Bauvorhaben im Rahmen des Flughafens BER. Durch die naturschutzfachliche Entwicklung des Gebiets werden Eingriffe in die Natur und Landschaft, die an anderer Stelle durch Bauvorhaben geschehen, wieder ausgeglichen.

Die Flächenagentur konnte mit den Mosaik-Werkstätten für Behinderte gGmbH einen erfahrenen Partner für die Bewirtschaftung des Weins gewinnen. Am Klausberg in Potsdam betreut der Verein seit 2006 erfolgreich den „Königlichen Weinberg“.

Die Mosaik-Werkstätten erweitern mit dem Projekt in Gräbendorf ihr Engagement im brandenburgischen Weinbau. Auf 5.000 Quadratmetern werden drei Rebsorten angebaut: Muscaris, Regent und Cabaret Noir.