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Feuerwehrsatzung soll in Lübben angepasst werden

Lübben. Mehr Geld für die hoch geschätzten Leistungen der Feuerwehr – das soll zum kommenden Jahr umgesetzt werden. Der Vorschlag der CDU/Grüne-Fraktion fand in der Lübbener Stadtverordnetenversammlung breite Unterstützung von durchweg allen anderen Fraktionen. Ingvil Schirling

Die Idee - und nunmehr ein mit einstimmigem Beschluss der Stadtverordneten untersetzter Auftrag an die Verwaltung - ist es, die Satzung für die Aufwandsentschädigung der Feuerwehrleute zu überarbeiten mit dem Ziel, die Entgelte mehr als bisher an die Leistungen anzupassen. Wie das am Ende genau aussehen soll, soll die Verwaltung erarbeiten - wenn möglich, unter Beteiligung der Feuerwehrleute, hatte Jens Richter (CDU/Grüne) schon im vorberatenden Bildungsausschuss angeregt. Während Bürgermeister Lars Kolan (SPD) sehr wohl bemerkte, dass die "Thematik von allen getragen werden kann", verwies er auch darauf, dass "im zuständigen Fachbereich derzeit einiges an Aufgaben zu bewältigen ist" und sich die neue Leiterin noch einarbeitet. Er bat daher um Geduld und sagte, die überarbeitete Satzung könne rückwirkend in Kraft gesetzt werden.

Peter Schneider (Die Stadtfraktion) warnte inhaltlich davor, Einsatzstunden zu vergüten. "Das widerspricht dem Feuerwehrgeist." Ziel müsse es sein, die Kameradschaft zu stärken, indem etwa den Löschzügen Geld für Jugendarbeit, Weihnachtsfeiern oder Ausflüge zur Verfügung gestellt werde.