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| 01:47 Uhr

Feuerwehr simuliert Brand in Straupitzer Mühle

Bei der Einsatzübung fließt auch Wasser: Während ein Feuerwehrmann sich um das „Feuer“ kümmert, suchen seine Kameraden nach einer vermissten Person in dem historischen Gebäude. Foto: Zöllner
Bei der Einsatzübung fließt auch Wasser: Während ein Feuerwehrmann sich um das „Feuer“ kümmert, suchen seine Kameraden nach einer vermissten Person in dem historischen Gebäude. Foto: Zöllner FOTO: Zöllner
Straupitz. Schrecksekunde am Donnerstagabend in Straupitz. Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr werden alarmiert. Brand in der Laasower Straße 11a. Alle realisieren schnell: Die Mühle brennt. Nur wenige Minuten nach der Alarmierung über die Leitstelle rücken die Straupitzer Feuerwehrleute mit zwei Löschfahrzeugen an.

Vor Ort dann die Entwarnung: Nur eine Übung. Doch auch das ist ernst für die Feuerwehrleute.

Unter den neugierigen Augen einiger Schaulustiger wird ein Brand in der historischen Dreifachmühle simuliert. Einsatzleiter Renatus Welzel klärt über die Lage auf: “Starke Rauchentwicklung und eine vermisste Person.„ So müssen die Einsatzkräfte, mit schwerem Atemgerät ausgestattet, die Mühle durchsuchen und finden schnell eine bewusstlose Person im ersten Obergeschoss. Sie wäre wohl auch im Ernstfall rechtzeitig gerettet worden.

Lob von beiden Chefs

Dass gerade in der Straupitzer Mühle ein solches Szenario geprobt wird, hat laut Renatus Welzel gute Gründe. “Man versucht solche Übungen immer dort zu machen, wo auch in Wirklichkeit ein erhöhtes Brandpotenzial besteht„, so der Einsatzleiter. Dass das in dem Gebäude so ist, beweist die Historie der Mühle. In diesem Jahr wird das Jubiläum “160 Jahre Holländermühle„ gefeiert. Des öfteren hatten die Straupitzer Müller mit Feuersnot zu kämpfen.

Nach rund einer Stunde, die für Rettung und Brandbekämpfung benötigt wird, resümiert Renatus Welzel: “Klar, es gibt immer Sachen, die man verbessern kann. Dafür sind solche Übungen ja da. Aber grundsätzlich bin ich zufrieden„, erklärt der Einsatzleiter.

Auch Vize-Kreisbrandmeister Henry Strasen, der den inszenierten Ernstfall beobachtet hat, zeigt sich zufrieden: “Die Straupitzer sind wirklich einwandfrei vorbereitet. Sehr gut.„