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| 12:57 Uhr

Brandursache noch unklar
Feuerwehr kämpft gegen Brand in Zauer Heide

Schwielochsee . Am Schwielochsee brennt am Montag ein knapper Hektar. Auch in der Spreewaldheide werden Flammen gemeldet.

Treuenbrietzen, Jüterbog und jetzt auch noch die Zauer Heide am Schwielochsee. Die Brandenburger Feuerwehren kommen in diesem Sommer einfach nicht zur Ruhe. Am Montagvormittag ist in der Zauer Heide der nächste Brand im Kreis Dahme-Spreewald ausgebrochen, nachdem es Anfang Juli auch schon zwei Brände in der Lieberoser Heide und einen auf der Dubener Platte bei Luckau gegeben hatte. Wie die Leitstelle Lausitz mitteilt, haben die Feuerwehrkräfte den Brand aber relativ schnell unter Kontrolle bringen können.

Um 11.26 Uhr ist der Brand am Montag gemeldet worden, sagt Brandenburgs Waldbrandschutzbeauftragter Raimund Engel, bei dem dieser Tage täglich neue Meldungen reinkommen. Wie Engel bestätigt, landete kurz danach auch noch eine Brandmeldung aus der Spreewaldheide auf seinem Tisch, wo es zwischen Butzen und Lamsfeld gebrannt haben soll. Zu diesem Brand lagen der RUNDSCHAU am Montagnachmittag aber noch keine genauen Informationen vor.

Allein aus dem Landkreis Dahme-Spreewald wurde ein gutes Dutzend Einsatzfahrzeuge in die Zauer Heide zum Schwielochsee geschickt, unter anderem aus Lieberose, Jamlitz, Straupitz, Ressen und Goyatz. Kurz vor 12 Uhr wurden weitere Fahrzeuge aus Alt Zauche, Neu Zauche, Byhleguhre, Briesensee und Jessern angefordert. Insgesamt waren 16 Löschfahrzeuge vor Ort. Auch Kräfte aus dem benachbarten Kreis Oder-Spree haben sich alsbald auf den Weg gemacht.

Zunächst war man von einer Brandfläche von etwa 500 Quadratmetern ausgegangen. Einer späteren Einschätzung von Frank Kolodziejeski vom Lagedienst der Leitstelle Lausitz zu Folge, hat es sich bei der Fläche in der Zauer Heide aber sogar um einen knappen Hektar gehandelt. Dennoch konnte er um 14.30 Uhr schon wieder Entwarnung geben: „Der Brand ist fast komplett gelöscht.“ Die Hälfte der Fahrzeuge war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr am Einsatzort.

Erkenntnisse über die Brandursache lagen am Montag noch nicht vor. Die Kriminalpolizei ermittelt.