(asd) Das evangelische Seniorenzentrum „Am Spreeufer“ in Lübben hat Geburtstag gefeiert. Die Einrichtung wurde am Montag 20 Jahre alt. „Ein Aprilscherz war die Eröffnung damals nicht“, wie Katrin Weinert während der Feierstunde am Nachmittag sagte. Vielmehr ist aus drei ehemaligen Häusern in Lübben, Beeskow und Wittmannsdorf ein modernes, neues Haus entstanden.

Die heutige Leiterin war damals noch nicht dabei. Sie steht seit dreieinhalb Jahren an der Spitze. Und doch kann sie einschätzen, dass sich das Seniorenzentrum in Lübben „hervorragend entwickelt hat. Unser Ziel ist es, den Bewohnern ein Zuhause zu geben. Das scheint uns zu gelingen, denn die Menschen schenken uns seit 20 Jahren ihr Vertrauen. Es gibt Bewohner, die sind von Beginn an hier.“ Katrin Weinert weiß, dass es „ohne Kooperationspartner nicht geht. Wir sind hier in Lübben gut vernetzt, längst ein Teil dieser Stadt und Region geworden. Wir leisten seit 20 Jahren multiprofessionelle Pflegearbeit.“

Das hat auch mit den Mitarbeitern zu tun. „Sie sind unser höchstes Gut“, sagt Michael Robisch, Geschäftsführer des Landesausschusses für Innere Mission (LAFIM), zu dem das Seniorenzentrum in Lübben gehört. Er würdigte nicht nur die „hervorragende Pflegearbeit“, sondern auch, dass Katrin Weinert „den Vertrauensvorschuss zurückgezahlt hat“. Ihr wurde gestern ebenso gedankt wie mehreren langjährigen Mitarbeitern der Einrichtung. Die Leiterin ihrerseits würdigte zudem die ehrenamtlichen Helfer, „die uns in unserer täglichen Arbeit freiwillig unterstützen und unseren Bewohnern ihre kostbare Zeit schenken“.

Zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen wurden gestern ganz besonders geehrt. Petra Andreck und Theresa Haarich haben das „Goldene Kronenkreuz“ erhalten. Friederike Pfaff-Gronau, theologischer Vorstand im LAFIM, hat ihnen das Dankzeichen der Diakonie als Ausdruck der Wertschätzung für die Treue sowie den Einsatz im Dienste am Nächsten überreicht. Beide Geehrten sind seit mehr als 25 Jahren im diakonischen Bereich tätig.

Die 6. Klasse der evangelischen Grundschule in Lübben gratulierte allen Mitarbeitern und der Einrichtung mit einem musikalischen Programm. Michael Robisch blickte gestern auch voraus: „Wir planen einen Brückenschlag nach Luckau, wollen uns in der Region weiter vernetzen.“